Donnerstag, 21. Juni 2018

3 Gipfel Tour im Talschluss von Hintersee

Gipfelziele: Gennerhorn (1.735 m), Gruberhorn (1.732 m), Regenspitz (1.675 m)
Höhenmeter im Auf/Abstieg: 1.230 Hm
Länge: 12,7 km
Gehzeiten: Gesamtgehzeit (ohne Pausen) 6 Std.
Parkplatz Lämmerbach - Genneralm (1:15 h) Genneralm - Gennerhorn (1:15 h) Gennerhorn - Gruberhorn (1:00 h) Gruberhorn - Regenspitz (0:40 h) Regenspitz - Gruberalm (1:30 h) Gruberalm - Parkplatz (0:30 h)
Wer war mit: Naturfreunde Aschach Tour mit 7 Teilnehmern
Einkehrmöglichkeit: Hütten auf der Genneralm, Feichtensteinalm, Hütten auf der Gruberalm (Hinterleit´n Hütte)
Ausgangspunkt: Parkplatz Lämmerbach im Talschluss von Hintersee

Tourbericht:
Wir starten gegen 9:00 Uhr vom Parkplatz Lämmerbach im Talschluss von Hintersee. Anfangs führt uns der Weg über die Forststraße mit einigen Abkürzungen auf die Genneralm. Von der Posch´n
Posch´n Alm mit Gennerhorn
Hütte auf der Genneralm genießen wir den Blick auf unser erstes Tagesziel das Gennerhorn. Nach einer kurzen Rast auf der gemütlichen Hütte beginnen wir den Anstieg über den steilen Osthang. Da der Hang zur Gänze in der prallen Vormittagssonne liegt, verlangt er uns doch etwas Kondition und Ausdauer ab. Doch nach gut einer Stunde genießen wir den herrlichen Rundumblick vom Gipfel. Vom Gipfel aus können wir auch bereits unseren weiteren Rundweg einsehen. Mit einem Gipfeltrunk von Sepp schließen wir unsere Rast ab.
Unsere Runde in der Osterhorngruppe
Vom Gipfel steigen wir steil hinab in den Gennersattel und dann wieder ca. 200 Hm auf zum Gruberhorn, dem zweiten Gipfel unserer Tour. Nach dem Gipfelfoto und einer kurzen Rast führt der Steig über einen leicht ausgesetzten Grat hinüber zum Regenspitz. Hier ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefordert. Durch Latschengestrüpp und über teilweise hohe Steinstufen erreichen wir unser drittes Tagesziel, den Regenspitz.
Vom Regenspitz führt der Weg hinunter zur Feichtensteinalm. Der bis jetzt strahlend blaue Himmel hat sich in der Zwischenzeit mit dunklen Gewitterwolken gefüllt. Das angekündigte Gewitter scheint uns einzuholen und so beschließen wir eine Abkürzung durch den Wald zu nehmen. Über teilweise alte Almwege und über steile Waldhänge treffen wir schließlich wieder auf den markierten Wanderweg.
Hier warten wir das heftige Gewitter ab
Der "Abschneider" (sollte hier eigentlich nicht erwähnt werden) hat sich gelohnt, denn kaum sitzen wir vor der gemütliche Hinterleit´n Hütte entlädt sich ein heftiges Gewitter. Wir warten den Gewitterregen bei einer köstlichen Almjause ab und machen uns dann auf den Abstieg zum Parkplatz.

Persönl. Anmerkungen:
Anspruchsvolle Tour auf Grund der Länge; der Anstieg auf das Gennerhorn ist über den Osthang zu empfehlen; der Einstieg zum Osthang zweigt kurz nach dem "Normalweg" ab; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich im Übergang vom Gruberhorn zum Regenspitz; gemütliche Einkehr auf den Almen der Genneralm, Feichtensteinalm und Gruberalm;

Linkliste:
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Die Tour bei Outdooractive
Posch´n Hütte auf der Genneralm
Hütten auf der Feichtensteinalm



Montag, 28. Mai 2018

Rundwanderung am östlichen Ausläufer des Sengsengebirges

Gipfelziel: Mayrwipfel (1.736 m); Brandleck (1.725m)
Höhenmeter im Auf/Abstieg: ca. 800 Hm
Gehzeiten: Haslersgatter - Mayrwipfel (2:45 h) Mayrwipfl - Brandleck (20 Min.) Brandleck - Haslersgatter (1:45 h)
Wer war mit: Naturfreunde Aschach Tour mit 8 Teilnehmern
Ausgangspunkt: Parkplatz Haslersgatter
Von Windischgarsten auf der Hengstpass Straße Richtung Rosenau; nach 2 km beim GH Schaffelmühle auf den Güterweg Krestenberg bis zur Kreuzung Wurbauer/Kleiner; rechts weiter auf dem Güterweg; im Schlussteil schmale Schotterstraße bis zum Parkplatz Haslersgatter;

Tourbericht:
Der Wetterbericht verspricht etwas unbeständiges Wetter, wir starten trotzdem unsere Tour gegen 9:00 Uhr vom Parkplatz Haslersgatter.
Beschilderung am "Bloßboden"
Anfangs folgen wir dem Weg Nr. 472 auf einer Forststraße über das Laubkögerl (1.225 m) hinab in den Bloßboden. Hier zweigt der Weg ab zum Leitersteig zurück nach Windischgarsten. An der Abzweigung verlassen wir die markierte Route und folgen einem Almweg hinauf zur verfallenen Mayralm. Hier haben wir auch einen ersten Blick auf unser heutiges Tagesziel. Das Wetter hält, es ist
aber ziemlich schwül.
Nach einer ersten Trinkpause setzen wir unseren Weg über den mit zahlreichen Enzianen übersäten Almboden  fort. Wir folgen anfangs noch dem Almweg, verlassen ihn aber an einer mit Steinmännern und Ästen gut markierten Wegkreuzung. Wenig später treffen wir auf eine weitere mit einem Steinmandel und Astgabeln gekennzeichnete Kreuzung. Hier beginnt und endet unsere Gipfelrunde. Rechts aufwärts leiten uns die in regelmäßigen Abständen aufgetürmten Steinmänner hinauf zum Gipfel. Der Weg wird im letzten Teil etwas steil und führt uns durch dichtes Latschengewächs auf den Mayrwipfl (1.736 m).
Durch Latschenfelder zum Mayrwipfl
Wir rasten kurz, reihen uns auf für ein Gipfelfoto und beschließen den Weg zum Brandleck fortzusetzen. Erst am zweiten Tagesziel wollen wir eine längere Jausenpause einlegen. Der Weg hinüber zum Brandleck ist leicht zu finden, führt uns durch Latschen und entlang der östlichen Steilflanke des Sengsengebirges.
Vom Brandleck genießen wir das herrliche Panorama (Hohe Nock, Gamsplan, Hintergebirge, Haller Mauern, Totes Gebirge,...) und unsere verdiente Jause.
Sepp überrascht uns mit seinen selbstgebrannten Produkten, mit Williams Birne und Latschenschnaps.
Rast am Brandleck
Nach einem gemeinsamen Foto machen wir uns an den Abstieg. Der Weg ist wieder gut mit "Stoamandln" ausgeschildert. Entlang des Westabhanges des Mayrwipfls führt er zurück zur vorher beschriebenen Weggabelung. Hier treffen wir auf den Anstiegsweg, der uns zurück zum Ausgangpunkt bringt.
Im Berggasthaus Wurbauer Kogel lassen wir den herrlichen Tag ausklingen.

Persönl. Anmerkungen:
Ab "Bloßboden" nicht markiert; Steinmännchen weisen den Weg; ein bisschen Orientierungsvermögen ist notwendig, aber der Steig ist gut ausgetreten und daher leicht zu finden; im Übergang zum Brandleck Trittsicherheit und Schwindelfreiheit wichtig; teilweise ist der Weg schon von Latschen zugewachsen; es ist ratsam, die Gipfelrunde mit der Besteigung des Mayrwipfls zu beginnen.

Freitag, 20. April 2018

Tourengebiet Rudolfshütte

20. April - 22. April 2018
Saisonabschluss in der Granatspitzgruppe
Gipfelziele: Hohe Fürlegg (2.943 m); Stubacher Sonnblick  (3.088 m)
Gehzeiten: jeweils 3 Std. (Ausgangspunkt Rudolfshütte)
Höhenmeter: ca. 800 Hm (mit Gegenanstieg zur Rudolfshütte)
Wer war mit: Eine Veranstaltung von "Schitourenwinter" (Bergführer Georg und 4 Teilnehmer)
Anfahrt: Von Mittersill oder Zell am See kommend in Uttendorf (Kreisverkehr) abbiegen ins Stubachtal. Ca. 17 km lange Bergstraße zum Enzingerboden (Talstation der Seilbahn zur Rudolfshütte)
Ausgangspunkt: Berghotel Rudolfshütte (2.315 m; bewirtschaftet von Weihnachten bis Ende April und von Mitte Juni bis Anfang Oktober)

Samstag, 21. April 2018: Hohe Fürlegg (2.943 m)
Wir starten um 7:00 Uhr vom Berghotel. Wir wollen zu Mittag wieder zurück sein, denn für Nachmittag ist Lawinenwarnstufe  "erheblich"  vorhergesagt. Zahlreiche Gruppen sind mit uns gestartet.
Wir fahren entlang der Piste ab zum südlichen Ufer des Stausees. Hier fellen wir an und steigen in einem weiten Rechts-Linksbogen auf in eine weite Mulde. Der Aufstieg führt teilweise entlang des Sommerweges vorbei an einem Niederschlagsmesser (Ombrometer). Hier teilt sich unsere Spur. Zur Hohen Fürlegg könnte man auch der linken Spur Richtung Sonnblickkees folgen, wir halten uns aber rechts in nordwestlicher Richtung und queren oberhalb des Schafkogelsees. Über einen sehr steilen kräfteraubenden Hang erreichen wir den Anstieg zum Fürlegg Südgipfel (2.943 m).
Ein kleines Gipfelkreuz ziert den Südgipfel. Wir sind fast alleine auf dem Gipfel, während auf dem Stubacher Sonnblick sich die "Massen" drängen.
Eine kluge Entscheidung unseres Bergführers, dass wir uns den Sonnblick für Sonntag aufheben. Da am 22. April Landtagswahlen in Salzburg sind, ist der Andrang vielleicht nicht gar so hoch.. 
Nach einer kurzen Rast fahren wir entlang der Aufstiegspur ab. Im oberen Teil gibt es herrlichen Firn, Richtung Stausee wird es etwas stumpf.
Gegen 11:30 Uhr sind wir zurück am Weißsee. Unser Bergführer Georg motiviert uns noch für eine interessante LVS Schulung.
Nach dem kurzen Anstieg zur Hotel Rudolfshütte, lassen wir den Tag auf der sonnigen Terrasse ausklingen.

Sonntag, 22. April 2018: Stubacher Sonnblick (3.088 m)
Wir starten wieder sehr früh. Der Aufstieg zum Sonblick gleicht bis zum Ombrometer dem gestrigen Aufstieg auf die Fürlegg. Beim Niederschlagsmesser halten wir uns jetzt aber links Richtung Sonnblickkees. Über den breiten Sonnblickkees erreichen wir den Gipfelhang des Stubacher Sonnblicks. 50 m unterhalb des Gipfels richten wir das Schidepot ein und steigen zu Fuß die letzten steilen Höhenmeter auf.
Auch heute ist ziemlicher Betrieb, aber der breite Gipfelaufbau verträgt schon mehrere Gruppen. Nach dem obligaten Gipfelfoto steigen wir ab und fahren über den breiten Sonnblickkees ab. Traumhafter Firn lässt die Abfahrt zu einem wahren Genuss werden.
Im letzten Teil halten wir uns wieder Richtung Weißsee. Diesmal überqueren wir den See und steigen die letzten Höhenmeter auf zum Verbindungslift zur Rudolfshütte.
Nach einem Getränk auf der Terrasse fahren wir mit der Seilbahn zurück ins Tal.

Linkliste:
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Tourbeschreibung bei Almenrausch.com
Tourbeschreibung bei Tourenwelt.at
Veranstalter: Schitourenwinter
Berghotel Rudolfshütte
Weißsee Gletscherwelt