Donnerstag, 27. Juni 2019

Über den Purtschellersteig auf den Schafberg

Eingebettet zwischen den Salzkammergutseen - der Schafberg
Gipfelziel: Schafberg (1.782 m); Vormauerstein (1.450 m)
Höhenmeter im Aufstieg: 1.250 Hm
Gehzeiten: Parkplatz St. Wolfgang - Vormaueralm (2 Std.); Vormaueralm - Schafberg (2 Std.)
Länge: 10,5 km
Wer war mit: Naturfreunde Aschach Tour (10 Teilnehmer)
Einkehrmöglichkeit: Berghotel Schafbergspitze; Schutzhütte Himmelspforte
Ausgangspunkt:
Von Gmunden auf der Salzkammergut Bundesstraße (B  158) bis Strobl; in Strobl-N abzweigen nach St. Wolfgang; Parkplatz 1 in St. Wolfgang (Parkgebühr 2019: € 4,00; inkl. freier Zugang zum Wolfgangsee)


Rast mit Bad im Mönichsee
Der Wetterbericht sagt einen sehr heißen Junitag (35 Grad) voraus. Wir lassen uns von unserem Vorhaben "Schafberg über den Purtschellersteig" aber nicht abhalten.
Daher starten wir in Aschach bereits um 6:00 Uhr und beginnen dadurch unsere Tour schon um 8:00 Uhr vom Parkplatz 1 in St. Wolfgang. Vorbei an der Infostelle führt anfangs eine Siedlungsstraße, später ein Forstweg in mehreren Kehren hinauf zur Vormaueralm. Nach etwa 2 Stunden erreichen wir das herrlich gelegene Almgelände.
versicherter Purtschellersteig
Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen lassen wir die Besteigung des Vormauersteins aus  - was uns später etwas reut - und gehen gleich weiter Richtung Mönichsee. Hier legen wir eine längere Pause ein, die einige von uns zu einem erfrischenden Bad im See nützen.
Gestärkt und erfrischt setzen wir unseren Anstiegsweg fort. Nun tritt auch die steile Flanke der Schafbergsüdwand ins Blickfeld. Südlich des Törlspitz vorbei stehen wir schließlich am Einstieg zum "Purtscheller Steig". Mit Hilfe von Stufen und Stahlseilen wird diese mächtige Steilwand überwunden.
Die Trasse der Schafbergbahn wird überquert
Nach einer Querung im Wiesengelände erreichen wir die Gleise der Schafbergbahn und kurz darauf die Bergstation der Bahn. Natürlich wollen wir auch ein Gipfelfoto. Dazu steigen wir hinab zur "Himmelspforte" mit dem Gipfelkreuz daneben. Vom Gipfel gesehen liegt uns fast das gesamte Salzkammergut mit seinen Seen zu Füßen.
Etwas abseits - das Schafberg Gipfelkreuz
Da wir bis zur Talfahrt noch einige Zeit haben, kehren wir in der "Schafberg Schutzhütte" ein, genießen auf der Terrasse die Sonne und das herrliche Panorama.
Mit der Schafbergbahn fahren wir zurück nach St. Wolfgang.
Zum Abschluss unseres gelungenen Bergtages springen wir noch in den angenehm temperierten Wolfgangsee.

Persönl. Anmerkung:
eine mittelschwere, lange Tour, die man aber durch Benützung der Schafbergbahn anstelle eines langen Abstieges abkürzen kann; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit im Bereich des Purtschellersteiges sind notwendig; mit einer größeren Gruppe ist es vorteilhaft, schon am Beginn der Tour die Karten und die Reservierung für die Talfahrt an der Talstation zu lösen.
Alternative: mit der Schafbergbahn zur Schafbergalpe; Rundweg über Himmelspforte und zurück.

Linkliste:
Berghotel Schafbergspitze
Schutzhütte Himmelspforte
Webseite der "Schafbergbahn"
Schafberg bei "Outdooractive"

Samstag, 8. Juni 2019

Rundweg über den Schlenken

Gipfelziel: Schlenken (1.649 m)
Höhenmeter im Auf/Abstieg: 580 Hm
Gehzeiten: Parkplatz Zillreith - Schlenken (1,5 h); Schlenken - Parkplatz (1 h)
Länge: 7,5 km
Einkehrmöglichkeit: Gasthaus Zillreith, Halleiner Hütte, Schlenkenalm
Ausgangspunkt:
Parkplatz beim Gasthaus Zillreith (möglicherweise kostenpflichtig); beschränkte Zahl von Parkplätzen beim Anstieg zur Halleiner Hütte

Kammweg zum Schmittenstein
Vom Parkplatz Zillreith führt der Weg Nr. 840 vorbei an der Halleiner Hütte  (1.143 m) durch den Wald hinauf zur Alm Siedlung "Formau". Kurz darauf teilt sich der Weg. Über beide Routen gelangt man auf den Schlenken, der Forstweg rechts führt über die Schlenkenalmen, links durch den Wald gelangt man auf den Grat hinauf zum Gipfel. Mein Plan für heute ist der Schmittenstein Rundweg auf dem Weg Nr. 74, der an dieser
Schlenken - Blick zum Untersberg
Weggabelung links weggeht. Leider sollte mein Plan heute nicht aufgehen.
Vom Grat lässt sich bereits der Kammweg zum Schmittenstein überblicken. Eine etwas ausgesetzte Stelle am Grat kann man auch rechts umgehen. Ich bin einigermaßen überrascht, wieviel Schnee am letzten Stück zum Gipfel noch liegt. Kurz darauf erreiche ich den baumfreien und aussichtsreichen Gipfel des Schlenken (1.649 m). Die Aussicht ist hervorragend. Direkt vor mir steht der "Göllstock", etwas weiter links das Tennengebirge.
Gipfelfoto am Schlenken
Am Gipfelplateau und am Weiterweg zum Schmittenstein liegt noch eine meterdicke Schneedecke und das Anfang Juni. Es muss alles wirklich ein ziemlich niederschlagsreicher Winter gewesen sein. Noch dazu gab es auch im Mai noch einen heftigen Wintereinbruch.
Sollte ich weitergehen oder mein "Rundweg Vorhaben" für heute aufgeben? Der gesamte Grat zum Schmittenstein ist noch schneebedeckt. Mehrere Löcher in der Schneedecke klaffen auf und lassen einen vorsichtigen Blick
Kompakte Schneedecke noch im Juni
in die Tiefe zu. Nach einer Nachdenkpause entschließe ich mich, das Vorhaben "Rundweg Schmittenstein" auf später zu verschieben und über die Schmittenalm abzusteigen.
War auch gut so. Im Gespräch mit einer Bergwanderer Gruppe erfahre ich, dass einer der Wanderer in ein solches "Schneeloch" gestürzt ist, und er sich nur mit Hilfe seiner Begleiter befreien konnte.
Ich steige über die Schmittenalm ab und genieße auf der Halleiner Hütte, die kurze, aber trotzdem lohnende Rundtour über den Schlenken.

Persönl. Anmerkung:
Einfache Rundtour, auch als Halbtagestour machbar; empfehlenswert ist, zeitig aufzubrechen, da die Tourt sehr frequentiert ist und die Parkplätze vor allem an Wochenenden bald ausgebucht sind;

Linkliste:
Halleiner Haus (Haus der Naturfreunde Hallein)
Tour bei Outdooractive
Tour bei OÖ Nachrichten