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Freitag, 21. August 2020

Von Hütte zu Hütte im westl. Toten Gebirge

Vom Hochkogelhaus zur Rinnerhütte
Gipfelziel: Schönberg (2.093 m); Rinnerkogel (2.012 m)
Höhenmeter im Auf/Abstieg: 2.300 Hm
Gehzeiten: Parkplatz Schwarzenbach - Hochkogelhaus (2,5 Std.); Hochkogelhaus - Schönberg - Hochkogelhaus (3,5 Std.); Hochkogelhaus - Rinnerhütte, inkl. Eishöhle, Wildensee und Rinnerkogel (6 Std.); Rinnerhütte - Parkplatz Offensee (1,5 Std.)
zurückgelegte Wegstrecke: 23 km
Wer war mit: Naturfreunde Aschach Tour (9 Teilnehmer)
Einkehrmöglichkeit: Mitterecker Stüberl, Hochkogelhaus, Rinnerhütte,
Ausgangspunkt: Parkplatz Schwarzenbach; von der Straße zum Offensee beschildert; auf Forststraße vorbei am Kraftwerk Offensee, dann noch ca. 2km ins Tal bis zum Parkplatz

Tourbericht:
Donnerstag, 20. August 2020:

Während ein Teil unserer Gruppe gegen 9:00 Uhr vom Parkplatz Schwarzenbach (532 m) startet, stellen wir noch ein Auto zum Endpunkt der Tour, dem Parkplatz beim Offensee.
Vom Parkplatz führt eine Forststraße entlang des Schwarzenbaches. Bald trifft man auf eine Abzweigung, den sognannten "Almenweg" oder "Winterweg". Wir nehmen aber den kürzeren Weg, den "Ursprungweg". Dieser ist aber nach starken Regenfällen oder nach der Schneeschmelze auf Grund von Steinschlaggefahr nicht zu empfehlen. Nach etwa 45 Minuten erreichen wir das Mittereckerstüberl, wo wir unsere Gruppe treffen. 
Der Hüttenwirt der idyllisch gelegenen Hütte der Naturfreunde Ebensee gibt uns noch den Tipp, das Naturschauspiel "Wiesensee" zu besuchen. Ein Naturphänomen, das nur nach der Schneeschmelze oder nach starken Regenfällen zu beobachten ist. Ein kurzer Abstecher  vom Forstweg lohnt sich auf alle Fälle. 
Zurück auf dem Forstweg verlassen wir diesen sogleich und steigen über den Weg Nr. 211 auf. Der Steig führt anfangs durch den Wald, vorbei am "Eiblbründl" und schließlich steil bergauf zwischen der Felswand des Hochkogels und den Ausläufern des Grünberges. 
Schließlich erreichen wir das weite Kar der "Eiblgrube" und wenig später das Hochkogelhaus. Nach einer ausgedehnten Rast und einem Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes, starten wir zum Weiterweg auf den Schönberg. 

Gipfelrast am Schönberg


Freitag, 21. August 2020:
Nach einer ruhigen Nacht, einem herrlichen Frühstück machen wir uns gegen 8:00 Uhr auf den Weg. Anfangs folgen wir dem Weg zum Schönberg (Westgrat) und Ischler Hütte. Wir folgen dem Weg Nr. 230 (Welser Höhenweg), nach etwa 1 Std. erreicht man die Abzweigung zur Eishöhle. Ca 5 Minuten Abstieg lohnen sich, die Eishöhle zu besuchen. Ein riesiges Felsloch unterhalb der Schönberg Nordwand tut sich auf. Ein kurzer Abstieg über Felsen und ein breites Schneefeld, stehen wir am Eingang zur "Eisriesenwelt" des Schönbergs. Wir tasten uns im Halbdunkel etwas weiter vor, erkennen mehrere gewaltige Eissäulen und staunen über dieses gewaltige Naturschauspiel.
Lohnender Abstecher zur Eishöhle

Zurück auf dem Weg Nr. 230 steigen wir durch das Feuertal auf bis zur Wegkreuzung "Ahnenschacht" (Aufstieg auf den Schönberg über den versicherten Ostgrat).
Schroffe Karstfelsen, tiefe Dolinen und wilde Felswände bestimmen unsere weitere Route. Dazwischen finden sich aber immer wieder sanfte Bergwiesen und dichte Latschenfelder. Der hervorragend gewartete Steig (Welser Höhenweg angelegt vom AV Wels) führt vorbei am Großen Scheiblingkogel (2.025 m), am kleinen Rinner (2.003 m). Beide Gipfel wären über weglose Aufstiege leicht mitzunehmen. Wir verzichten heute darauf, es ist ein ziemlich heißer Sommertag und die Hitze hat uns schon etwas zugesetzt.
Auf dem "Welser Höhenweg"

Allmählich kommt auch der Gipfelaufbau des Rinnerkogels ins Blickfeld. An der Wegkreuzung deponieren wir unsere Rucksäcke und nehmen im Eiltempo den Gipfel des Rinnerkogels (2.012 m) mit, denn als Belohnung für die Mühen des Tages wartet ein erfrischendes Bad im Wildensee (1.535 m).
In der Rinnerkogel Hütte (1.474 m) füllen wir unseren Flüssigkeitsverlust wieder auf und steigen dann über den Weg Nr. 212 ab zum Offensee, unserem Endpunkt. 

Der "Wiesensee"

Der Wiesensee unweit des Mittereckerstüberls

Wie von Zauberhand gelenkt, entsteht fast jährlich, auf der Mittereckalm in Ebensee über Nacht ein See - von Einheimischen auch „Wiesensee“ genannt. Mit einer Größe von rund zwei Hektar schafft das Gewässer sogar eine Tiefe von bis zu drei Metern. Nach wenigen Tagen verschwindet das Naturphänomen auf dieselbe geheimisvolle Art und Weise, wie es entstanden ist. Derzeit ist See noch mit seinem beeindruckenden Anblick, inmitten von Wald und Wiesen und glasklarem Wasser zu beobachten.
Geologen haben aber eine Erklärung für den Wiesensee. Sie sprechen von einem sogenannten „Toteisloch“ - Ablagerungen am Ende der Eiszeit haben eine abgeschlossene Hohlform gebildet, ähnlich einer dichten Wanne. Zur Zeit der Schneeschmelze auf den umliegenden Bergen ist der Wasserzufluss größer als die eingeengten  Erosionsrinnen, die als Abfluss dienen. So entsteht alljährlich der Wiesensee beim Mittereckerstüberl.
(Quelle: Tips vom 28.4.2019)

Persönliche Anmerkung:
Lange, teils sehr einsame Tour durch eine interessante Landschaft; Eishöhle unterhalb des Schönbergs unbedingt besuchen; wichtig ist eine Stirnlampe dabeizuhaben; Abstecher auf unmarkiertem Steig zum Großen Scheiblingkogel ist empfehlenswert; das Hochkogelhaus ist schon allein wegen der hervorragenden Küche einen Besuch wert; die Hüttenmannschaft, bzw. "frauschaft" ist überaus nett und sehr freundlich;

Linkliste:
Die Tour bei "Bergwelten"
Die Tour bei "alpenvereinaktiv" 
Schönberg im Jahr 2018
Schönberg im Jahr 2014

Dienstag, 2. August 2016

Rundtour im Krimmler Achental

Rundtour mit historischem Bezug im Krimmler Achental
2. bis 4. August 2016
Wer war mit: Teresa
Gipfelziele: Krimmler Tauern (2.633 m); Schientalkopf (2.774 m); Birnlücke (2.441 m)
Einkehrmöglichkeit: Krimmler Tauernhaus, Almen entlang des Krimmler Achentales, Richterhütte, Birnlückenhütte (Rifugio tridentino)
Ausgangspunkt: Parkplatz bei den Krimmler Wasserfällen; Auffahrt zum Krimmler Tauernhaus mit dem Nationalparktaxi;

Tourbericht:
Dienstag, 2. August 2016: Vom Krimmler Tauernhaus zur Richterhütte
Der Ausgangspunkt für unsere Rundtour ist das Krimmler Tauernhaus (1.622 m). Es gibt keine öffentliche Zufahrtstraße, daher ist das Tauernhaus nur zu Fuß, per Rad oder dem Nationalpark Taxi erreichbar.
Wir nehmen das Nationalpark Taxi bis zum oberen Wasserfall, von dort radeln wir ins Krimmler Achental (8 km; 45 Min.) Die Rucksäcke transportiert unser Taxi bis zum Tauernhaus. Die Räder dürfen wir in der Mountainbike Garage abstellen.
Anstiegsweg zur Richterhütte
Ein Fahrweg führt durch das Rainbachtal bis zur Talstation der Materialseilbahn zur Hütte. Unterhalb der Wände des Windbachtalkopfes steigen wir in mehreren Kehren und einer längeren Querung hinauf zur Richterhütte (2.367 m).
Gehzeit: 2,5 Std.

Mittwoch, 3. August 2016: Von der Richterhütte zur Birnlückenhütte (über den Krimmler Tauern)
Unsere Tagesetappe zur BIrnlückenhütte starten wir um 8:00 Uhr. Vorerst überqueren wir die im Schlussteil mit Seilen gesicherte Windbachsscharte (2.730 m) und steigen dann ab ins Windbachtal. Vor uns liegt der weite Talkessel des Windbachtales und von Weitem können wir auch bereits den
Übergang zum Krimmler Tauern erkennen. Doch bis zu unserem Ziel sollte es noch ein weiter Weg sein. Unterhalb der Hänge des Rainbachspitzes und der Zillerplattenspitze queren wir - nur wenig an Höhe verlierend - bis zur Abzweigung zum Eissee. Den kurzen Abstecher zum Eissee nehmen wir auch noch mit und dieser kurze Umweg lohnt sich wirklich. Vor uns liegt ein kristallklarer aber "saukalter" Eissee. Selbst Teresa verwirft den Gedanken, sich etwas abzukühlen. Wir genießen dafür umso mehr die verdiente Rast am Ufer
In der Windbachscharte
Der Kesselweg führt anfangs leicht bergab zu einem der Zubringerbäche zum Windbach und dann hinauf zum Krimmler Tauern (2.634 m). Wir stehen somit an der Staatsgrenze und blicken vom Übergang hinunter ins Ahrntal. Die verlassenen Zollhäuser zu beiden Seiten der Grenze erinnern noch an andere Zeiten. Wir hoffen, dass die nicht wieder einmal aktiviert werden.
Da wir gut in der Zeit sind, machen wir einen Abstecher zum Gipfel des Schientalkopfes (2.774 m).
Vom Gipfel, der von einem modernen Kreuz gekrönt wird, haben wir einen imposanten Blick auf die Dreiherrenspitze und weitere Südtiroler Berge.
Sonnengenuss am Schientalkopf (2.774 m)
Zurück am Krimmler Tauern machen wir uns nach einer Rast an den Übergang zur Birnlückenhütte (2.440 m; "Rifugio tridentino"). Der Weg Nr. 13 ("Lausitzer Weg") zieht sich unterhalb der Wände Richtung Osten. Auch die steile "Teufelsstiege", die die Pfaffenschneide überwindet, stellt kein Problem dar. Noch ein letzter weiter Bogen unterhalb der Wände des Glockenkarkopfes und wir sind nach einer Gehzeit von fast 8 Std. am Ziel.
Am Krimmler Tauern
Auf der Birnlückenhütte trifft Teresa Bekannte aus ihrer Zeit während des Studiums in Salzburg, und wir verbringen einen netten Abend zusammen.
Gegen 22:00 Uhr fallen wir ziemlich geschafft ins Bett.
Gehzeit: 7:45 Std.

Donnerstag, 4. August 2016: Von der Birnlückenhütte zum Krimmler Tauernhaus
Gegen 8:00 Uhr steigen wir auf Richtung Birnlücke. Vor dem Übergang ist noch ein kurzes Schneefeld zu überqueren. Von der Birnlücke bietet sich ein Blick zum Großvenediger. Leider steckt dessen Gipfel noch in den Wolken.
Birnlücke
Der Abstieg von der Birnlücke führt anfangs unterhalb der Wände des Birnlückenkopfes später etwas steiler abwärts ins Krimmler Achental. Farbenprächtige Almwiesen begleiten uns beim Abstieg.
Bei der Innerkeesalm treffen wir auf den Fahrweg zum Krimmler Tauernhaus. (ca. 6 km).
Zum Glück kommt uns nach kurzer Zeit das "Warnsdorfer Taxi" entgegen. Es bringt uns gegen ein kleines Entgelt zurück zum Tauernhaus.
Abstieg ins Krimmler Achental
Wir stärken uns noch auf der sonnigen Terrasse und nehmen dann die Abfahrt Richtung Krimml.
Nach einem kurzen Halt bei den oberen Krimmler Wasserfällen erreichen wir gegen 14:30 Uhr den Parkplatz.
Gehzeit: 2,5/3 Std. (ohne Weg von der Innerkeesalm zum Tauernhaus)

Meine Tipps/Einschätzung:
Eine Vorreservierung des Nationalpark Taxis ist unbedingt notwendig, wenn man auch sein Rad transportieren will. Das Nationalparktaxi zwischen Krimml (Pizzeria Cascata) und Krimmler Taunerhaus fährt nur bis 10:30 Uhr. Die Mitnahme eines Rades ist zu empfehlen.
Auch Hüttenreservierungen sind zu empfehlen, da beide Hütten (Richter- und Birnlückenhütte) nicht besonders groß sind.
Wer den zähen Weg von der Innerkeesalm zum Tauernhaus vermeiden will, sollte sich das Taxi zur Warnsdorfer Hütte für den Rücktransport reservieren. Für diese Strecke (zwischen Krimmler Tauernhaus und Innerkeesalm  - Aufstieg zur Warnsdorfer Hütte) gibt es keine zeitliche Beschränkung.

1947: Flucht über den Krimmler Tauern:
Im Sommer 1947 mussten einige Tausend jüdische Männer, Frauen und Kinder - vor allem aus Osteuropa, wo sie ihre Heimat verloren hatten - den beschwerlichen, rund 15 stündigen Weg über den Krimmler Tauern nach Südtirol auf sich nehmen, um ihrem Ziel, in Palästina eine neue Heimat zu finden, näher zu kommen.
Alle anderen Wege nach Italien - auch jener über den Brenner - waren ihnen auf politischen Druck Großbritanniens, der Mandatsmacht in Palästina, versperrt. 
Die USA mit ihrem Präsidenten Harry Truman hatten jedoch eine andere Auffassung als Großbritannien und Frankreich hinsichtlich der Frage, ob in Palästina ein Staat Israel entstehen sollte.


Daher war der Krimmler Tauern damals der chancenreichste Weg, nach Italien zu gelangen, um dort ein Schiff in Genua zu erreichen, das sie nach Palästina bringen würde.
Von allen Grenzen zwischen Österreich und Italien war nur das rund 10 km lange Stück zwischen Salzburg und Südtirol mit dem Krimmler Tauern als Passübergang weder von Großbritannien noch von Frankreich kontrolliert.

(Quelle: http://alpinepeacecrossing.org/der-juedische-exodus-1947/)


Linkliste:
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Krimmler Tauernhaus
Richter Hütte
Birnlückenhütte
Alpine peace crossing

Sonntag, 12. Juli 2015

Karnischer Höhenweg

Weg der Erinnerung - 1915 Ausbruch des Gebirgskrieges in den karnischen Alpen
12. Juli 2015 - 17. Juli 2015
mit Teresa und vielen netten Bekanntschaften während der Tour.

Von der Leckfeldalm zur Sillianer Hütte:
Entfernung: 4,8 km
Höhenmeter: 550  Hm
Erster Gipfel - das Heimkehrerkreuz
Mit dem Hüttentaxi fahren wir vom Parkplatz in Sillian zur Leckfeldalm. Die Tour beginnt. Ein Güterweg führt über den Leckfeldsattel zur Sillianer Hütte. Auch mehrere Mountainbiker nehmen diesen Weg, schieben aber ihre Fahrräder zum größten Teil. Da wir gut in der Zeit sind, machen wir auch noch den Abstecher zum "Heimkehrerkreuz". Erstmals tut sich ein herrlicher Blick in die Hohen Tauern bzw. in die Dolomiten auf.
Wir nächtigen in der Sillianer Hütte und müssen auf Grund des Andrangs mit einem Quartier im Winterraum vorlieb nehmen. In der Nacht zieht ein heftiges Gewitter auf und bringt starken Regen.

Von der Sillianer Hütte zur Obstansersee Hütte über die Kammroute:
Entfernung: 15 km
Höhenmeter im Aufstieg: 850 Hm, im Abstieg: 1.000 Hm
Gesamtzeit (inkl. "Schaupausen"): ca. 7:00 h
Wir wählen für unsere heutige Etappe den etwas längeren und leicht schwierigeren Weg über die Kammroute. Der Weg ist zwar ein bisschen weiter, beschert aber immer wieder traumhafte Ausblicke in die Sextener Dolomiten. Wir bewegen uns auf geschichtsträchtigem Boden, denn gleich zu Beginn dieses Tages stoßen wir auf zahlreiche verfallene Stellungen, Kavernen und Unterstände.
Am Eisenreich
Da wir noch frisch und energiegeladen sind,  machen wir 2 Gipfelabstecher: zum Hornischegg (2.550 m) und zur Hollbrucker Spitze (2.581 m). Die Hollbrucker Spitze verlangt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
Am Hochgräntensee treffen wir auf den höchstgelegenen Kriegerfriedhof  Mitteleuropas. Er ist gut erhalten und wird ständig gepflegt und betreut. Wir halten eine Minute des Gedenkens. Über Demut (2.591 m) und Eisenreich (2.665 m) erreichen wir schließlich den Frugnonisattel. Von dort steigen wir ab zur Obstansersee Hütte.
Diesmal schlafen wir nicht im Lager, wir genießen die Annehmlichkeit eines 2 Bett - Zimmers.
Eine abendliche Seerunde beschließt den Tag.

Von der Obstanserseehütte über die Filmor Standschützenhütte zur Porze Hütte:
Entfernung: 13,5 km
Höhenmeter im Aufstieg: 920 Hm; im Abstieg: 1.280 Hm
Gesamtzeit (inkl. Aufstieg auf Gr. Kinigat): 7:30 h
Der Weg führt uns heute auf den Obstanser Sattel, vorbei an einem weiteren Kriegerfriedhof. An den Grabkreuzen lesen wir den Todestag der jungen Soldaten. Die meisten sind fast genau auf den Tag vor 100 Jahren gefallen, Anfang Juli 1915.
Ein erster Höhepunkt der heutigen Etappe ist der Aufstieg auf die Pfannspitze ( 2.678 m). Der
Große Kinigat mit Europakreuz
Abstieg führt über einen teilweise ausgesetzten Grat zur Kinigatscharte. Wir hätten eine Überschreitung des Großen Kinigats geplant. Angesichts der steilen Flanke (ohne Klettersteigset) entscheiden wir uns für den Weiterweg und nehmen den Aufstieg zum Großen Kinigat über die Königswandscharte. Über das versicherte Südwandband erreichen wir den Gipfel des Großen Kinigat (2.689 m). Der Aufstieg bereitet keine Schwierigkeiten und wir sind froh, diese Alternative gewählt zu haben. Mit uns freuen sich auch Klaus und Marko aus Berlin über die Besteigung.
Am Gipfel steht das 7 m hohe Europakreuz. Wir genießen den traumhaften Ausblick in die Hohen Tauern (mit Großvenediger und Großglockner) sowie in die Dolomitenberge. Über den Aufstiegsweg steigen wir auch wieder ab und erreichen bald darauf die Filmor Standschützenhütte (2.350 m). Dort treffen wir auch wieder auf unsere Wegbegleiter (Otto aus Klosters, Hartmut und Axel aus Ulm, sowie die Gruppe aus Gallneukirchen und St. Florian).
Die Standschützenhütte ist eine urige Hütte, bei der man einfach rasten muss. Wir genießen das Bier aus der "Naturkühltruhe" sowie den gschmackigen "Käferbohnensalat".
So gestärkt machen wir uns auf den Abstieg zum Oberen Stuckensee (2-032 m) und zum Aufstieg auf den Heretriegel (2.170 m).  Vom Sattel aus kann man bereits die Porzehütte erkennen, es sind aber noch ca. 1 1/2 Std. zu gehen.
Schließlich erreichen wir unser Tagesziel, die Porzehütte (1.942 m).

Von der Porzehütte zum Hochweißsteinhaus - die Königsetappe
Entfernung: 18 km
Höhenmeter im Aufstieg: 1.170 Hm; im Abstieg: 1.240 Hm
Gesamtzeit: 9:00 h
Wir starten heute bereits kurz nach 7:00 Uhr angesichts der langen Tagesetappe. Ein alter Kriegsweg führt von der Hütte auf das Tilliacher Joch (2.094 m). Wir halten uns links auf den Weg zum
Aufstieg zum Hochspitzjoch
Bärenbadeck (2.430 m). Im ständigen Auf und Ab, vorbei am Reiterkarspitz über das Winkler Joch erreichen wir schließlich  das Hochspitzjoch (2.314 m). Hier gäbe es auch einen Abstieg ins Gailtal. Die Hälfte des Weges (4 Std.)  ist geschafft, daher legen wir unsere wohlverdiente Mittagsrast ein und stärken uns mit den von Teresa vorsorglich eingepackten Würstln, Käse und Tomaten.
Frisch gestärkt nehmen wir den Aufstieg zum Hochspitz. Über eine steile, mit Seilen gesicherte Rinne erreichen wir schließlich die Kammhöhe knapp unterhalb des Gipfels. Den Aufstieg zum Hochspitz sparen wir uns. Wir haben noch ein ziemliche Strecke vor uns. Der schwierigste Teil der Etappe ist damit geschafft, obwohl noch einige ausgesetzte Stellen folgen.
Vom Luggauer Törl sehen wir bereits das Hochweißsteinhaus (1.867 m). Der Weg zieht sich aber noch. Über einen alten Kriegsweg erreichen wir schließlich eine Weggabelung. Beide Wege führen zum Hochweißsteinhaus. (ca. 1:30 Std.) Der leichtere führt hinunter ins Frohntal mit einem kurzen Aufstieg zum Haus. Wir nehmen den schwierigeren Weg unterhalb der Nordwände der Torkarspitze und verlieren dadurch keine Höhenmeter. Der Weg ist aber bei Nässe oder im Frühsommer nicht zu empfehlen.
Nach einer Gesamtzeit von 9 Std. erreichen wir doch etwas müde das Hochweißsteinhaus.

Vom Hochweißsteinhaus zur Wolayerseehütte
Entfernung: 15 km
Höhenmeter im Aufstieg: 1.000 Hm; im Abstieg: 900 Hm.
Gesamtzeit: 7:00 Std.
Vom Hochweißsteinhaus führt ein kurzer Aufstieg auf das Öfner Joch (2.011 m). Hier überschreiten wir wieder einmal die Grenze und wechseln auf die italienische Seite. Es geht steil hinunter ins Val
Am Wolayersee
Fleons, vorbei an der oberen und unteren Fleonsalm. Auf ziemlich gleichbleibender Höhe erreichen wir die verfallene Sissanisalm. Nach der Alm beginnt ein gemächlich ansteigender Steig, der uns auf die Sella Sissanis (1.987 m) führt. Hier legen wir unsere Mittagsrast ein. Uns zu Füßen ein kleiner See und Creta die Bordaglia uns gegenüber. Auf dem Joch findet man auch eine Hinweistafel mit einer ausführlichen Beschreibung des Stellungskrieges im 1. Weltkrieg.
Hier trifft sich auch unsere Gruppe wieder (Grazer und Gallneukirchner  Bergfreunde)
Mit frischer Energie queren wir das riesige Schotterfeld unterhalb des Creta di bordaglia und erreichen den Giramondopass (1.971 m). Hier wechseln wir wieder nach Österreich.
Nach dem Pass verläuft der Steig in zahlreichen Serpentinen steil bergab (bei Nässe: Vorsicht) und wir erreichen schließlich die obere Wolayeralm. Hier überlegen wir, ob wir einkehren sollten. Das aufziehende Gewitter mahnt uns jedoch zum Weitergehen. Vor dem letzten Anstieg zum Wolayersee erwischt uns der Regen. Leicht durchnässt erreichen wir schließlich die Wolayerseehütte. Der Ausdruck "Hütte" scheint uns für diese vor Kurzem renovierte Unterkunft stark untertrieben. Das Haus präsentiert sich mit einem hervorragenden Sanitärbereich, holzgetäfelten Lager- und Mehrbettzimmern sowie einer verglasten Terrasse mit Blick über den herrlich gelegenen Bergsee. Der Hüttenwirt teilt uns ein 3 Bettzimmer zu, das wir beide allein benützen.
Einfach herrlich, wenn man Platz hat, sich auszubreiten.
Nach dem Abendmenu machen wir beide noch einen Spaziergang um den See und zur nahegelegenen Rifugio Lambertenghi Romain.
Am Abend werden wir auch noch Zeuge einer Bergrettungsaktion. Eine schlecht ausgerüstete Bergsteigerin kann im Abstieg von der Hohen Warte (Klettersteig C/D) nicht mehr vor und zurück. Ein Hubschrauber des Inneministeriums muss auf Grund des dichten Nebels unverrichteter Dinge wieder umkehren. Der Hüttenwirt schließlich holt die erschöpfte Bergsteigerin aus dem Klettersteig.

Von der Wolayerseehütte zur Valentinalm:
Entfernung: 8,5 km
Höhenmeter im Aufstieg: 180 Hm; im Abstieg: 920 m
Gesamtzeit: 4:30 Std.
Eigentlich wollten wir noch den Gipfel des Rauchkofels mitnehmen. Wir lassen dieses Vorhaben (Meine Muskelfaserzerrung erlaubt das nicht - hab ich mir zugezogen beim Zielsprint zum Hochweißsteinhaus) und machen dafür noch eine Runde um den See und erforschen dabei die
Die letzten Schritte zum Valentintörl
Überreste der Schützengräben, Stellungen und Kavernen aus dem 1. Weltkrieg. Zwischen Resten von Stacheldraht blühen Alpenmohn, Steinbrech und Arnika, ein Bild mit viel Symbolkraft.
Leider müssen wir uns von diesem herrlichen Fleck trennen und nehmen unseren letzten Aufstieg in Angriff, zum Valentintörl (2.138 m). Wir genießen nochmals den Blick zurück zum See und zum Seekopf.
Über blumenreiche Wiesen unterhalb der Rauchkofelhänge führt der Weg bergab bis zur oberen Valentinalm. Es ist sehr heiß und wir sind froh, nicht bergauf gehen zu müssen.
Nach dem letzten Stück Almstraße erreichen wir müde und verschwitzt unser letztes Etappenziel, den Gasthof  Valentinalm.
Wir genießen ein kühles Bier und einen vortrefflichen "Valentinsalat".
Mit dem Taxi fahren wir zu sechst zurück zum Ausgangspunkt nach Sillian.
Nur schwer nehmen wir Abschied von einem einzigartigen Bergerlebnis.

Bleibende Eindrücke einer traumhaften Tour:
Entferung: ca. 75 km
Höhenmeter im Aufstieg: 3.670 Hm; im Abstieg: 5.340 Hm
Eine Bergtour, die in keinem Gipfelbuch fehlen darf. Das ganz Besondere aber war, dass wir diese Tour gemeinsam (Vater und Tochter) unternehmen durften.

Beeindruckend war für mich immer wieder die Begegnung mit den Überresten eines wahnwitzigen und traurigen Krieges in Alpen. Besonders bewegt haben mich die Kreuze der gefallenen Soldaten am Kriegerfriedhof am Obstansersee, denn ziemlich genau vor 100 Jahren (im Juli 1915) mussten diese jungen Menschen ihr Leben lassen für  "Gott, Kaiser und Vaterland".
Wir haben auf dieser Tour sehr viele nette Menschen kennengelernt und haben die gemeinsamen Abende auf den Hütten wirklich genossen. Es war schade, dass uns nicht alle die gesamte Strecke über begleiten konnten.
Besonders bewundert haben wir Hartmut und Axel (74 und 76 Jahre alt) aus Ulm, die  Teile des Höhenweges von Anfang an mit uns gegangen sind. Wir mussten uns leider auf der Porzehütte verabschieden, da sie die lange "Königsetappe" (von der Porzehütte zum Hochweißsteinhaus) in 2 Abschnitte geteilt haben.
Eine Fortsetzung der Tour vom Plöckenpass bis nach Arnoldstein plane ich für das kommende Jahr.

Linkliste:
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Sonntag, 5. August 2012

Auf dem Venediger Höhenweg

Von Hütte zu Hütte auf dem Venediger Höhenweg vom 5. August - 10. August
Gipfelziele: Innerer Knorrkogel (2.884 m); Raukopf (3.070 m); Weißspitze (3.300 m)
Begleiter: Teresa und Peter

Sonntag, 5. August 2012: Ins Innergschlöß
Im Innergschlößer Tal
Vom Matreier Tauernhaus in ca. 1 1/2 Std. zum Venedigerhaus - Übernachtung
Wir üben uns im Aus- und Anziehen unseres Regenschutzes.

Am Löbbentörl
Montag, 6. August 2012: Vom Venedigerhaus zur Badener Hütte
Über den Weg Nr. 921 folgen wir einem Teil des Innergschlößer Gletscherlehrweges hinauf zum Salzboden. Beim "Auge Gottes" - einem Tümpel mit einer Wollgrasinsel in der Mitte - verlassen wir den Gletscherweg und begeben uns auf den eigentlichen Höhenweg. Der Weg verläuft entlang des Kammes einer Seitenmoräne des Schlatenkees. Immer wieder sind wir fasziniert von den traumhaften Ausblicken auf die Venediger Gletscher. Über Schneefelder und Blockwerk führt der Weg steil hinauf zum Löbbentörl.
Wir beschließen, als Draufgabe den Inneren Knorrkogel (2.884 m) zu besteigen.
Der weitere Weg zur Badner Hütte führt leicht auf- und absteigend über felsiges Gelände und über mehrere Wasserläufe.
Mit einem traumhaften "Kaiserschmarrn" im Bauch gehen wir zu Bett.

Dienstag, 7. August 2012: Über die Galtenscharte zur Bonn Matreier Hütte
Geschafft! - Die Galtenscharte
Am nächsten Morgen steigen wir über die Seitenmoräne ca. 300 m ab, überqueren auf einer Holzbrücke einen reißenden Bach und erreichen den Achselsee.
Am Talboden tauchen die Zedlacher Almen auf. Die Reste eines gewaltigen Murenabganges erinnern an das Unwetter wenige Tage zuvor. Über einen schmalen Wiesenweg, der an abschüssigen Stellen immer wieder durch Stahlseile gesichert ist, erreichen wir schließlich den Aufstieg zur "Galtenscharte". Bei stärkerem Regen ist von einer Überschreitung wegen zu hoher Steinschlaggefahr abzuraten. Der Hüttenwirt der Badener Hütte versichert uns aber, dass ein Übergang ohne weiters möglich ist. Der Steig ist mit Drahtseilen gut abgesichert. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind aber trotzdem Voraussetzung. 
Nach der Galtenscharte passieren wir noch die Kälberscharte. Direkt nach der Kälberscharte führt der Weg auf den Rauhkopf (3.070 m). Da wir gut in der Zeit sind und die Hütte bereits in Sichtweite ist, beschließen wir noch die Besteigung des 3000ers. 
Übernachtung auf der Bonn Matreier Hütte.

Mittwoch, 8. August 2012: Über die Wallhornmähder ins Timmeltal zur Eisseehütte
Traumhafter Eissee
Der folgende Wegabschnitt weist keine nennenswerten Höhenunterschiede auf. Über den Eselsrücken wechseln wir ins Timmeltal. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir die Eisseehütte (2.521 m).
Im Anschluss an die Mittagsrast wollen wir noch den 1 1/2 stündigen Rundwanderweg zum Eissee in Angriff nehmen.  
Nach einem kurzen Aufstieg erreichen wir den malerisch gelegenen, azurblauen Eissee in einem Kar am Fuße der Weißspitze. 
Den Abend verbringen wir so wie die vergangenen Abende bei einem gemütlichen 3er Schnapser.

Donnerstag, 9. August 2012: Von der Weißspitze zur Sajathütte
Auf der Weißspitze
Nach einigem Überlegen entscheiden wir uns für eine Besteigung der Weißspitze (3.300 m). Noch dazu spielt das Wetter mit, es wird ein relativ sonniger Tag.
Nach 1 1/2 Stunden erreichen wir das Wallhorntörl, von dem aus man bereits einen grandiosen Blick auf den Venediger und seine Gletscher genießt.
Der Weg zum Gipfel ist umarkiert, aber auf Grund der vielen Steigspuren kann man sich kaum verlaufen. Nach ca. 2 1/2 Stunden stehen wir auf dem  Gipfel der Weißspitze (3.300 m). Es bietet sich ein herrlicher 360° Rundblick. Leider ist die Sicht auf den Großglockner durch Wolken und Nebenschwaden verstellt. Dafür präsentiert sich aber der Venediger mit seinen Gletschern in voller Pracht. Zu sehen sind auch das Defreggerhaus und die Badener Hütte. Der Abstieg erfolgt entlang des Aufstiegsweges. Gegen 13:30 erreichen wir wieder die Eisseehütte. Wir stärken uns und brechen gegen 14:30 Uhr auf Richtung Sajathütte. Die Hüttenwirtin mahnt uns zur Eile, da ein Gewitter droht.
Von der Eisseehütte verläuft der schmale Prägratener Höhenweg
ohne große Höhenunterschiede. Am „Fenster“ genießen wir die Aussicht über das Timmeltal und Virgental. Dann geht es auf beinahe ebenem Weg über die berühmten blumenreichen Sajatmähder (Mitte Juli in voller Blüte!) bis zur Sajathütte auf 2600 m.
Die Sajathütte bietet zwar viel Komfort, ist aber nicht die Art von Hütte, die unseren Vorstellungen von einer Berghütte entspricht.

Freitag, 10. August 2012: Über die Sajatscharte zur Johannishütte
Letzter Übergang - Sajatscharte
Wir verschlafen, obwohl wir in einem sehr engen und niedrigen Lager übernachten. Gegen 8:00 Uhr kommen wir erst zum Frühstück und starten gegen 8:45 Uhr unsere Tour über die Sajatscharte zur Johannishütte.
Über die steile und drahtseilversicherte Scharte erreichen wir schließlich gegen 11:00 Uhr die Johannishütte. Dort endet der Venediger Höhenweg. Wir fahren mit dem Taxi nach Prägraten und mit dem Bus weiter nach Matrei unserem Ausgangspunkt.
Ein kurzer Abstecher zu den Umbalfällen beschließt unsere Tour.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Auf dem Schladminger Höhenweg

2 Tagestour: Von der Eschachalm über die Keinprecht Hütte zum Duisitzkarsee und zur Eschachalm
Gipfelziele: Rotmandlspitze (2.453 m); Krukeckscharte (2.303 m)
Begleiter: Teresa
Gehzeit: Eschalm - Keinprecht Hütte (2 1/2 Sd.); Keinprecht Hütte -Krukeckscharte-Rotmandlspitze Giglach See (2 1/2 Std.) Giglach See - Duisitzkarsee - Eschachalm (3 Std.)

Duisitzkarsee

18. Juli:
Von der Eschachalm wandern wir am Weg 774/775 entlang des Obertalbaches über die Neualm (1618m) zur Keinprechthütte (1872m). Nächtigung auf der Keinprecht Hütte
Rotmandlspitze (2.453 m)
19. Juli;
Von der Keinprecht Hütte auf dem Weg 702 (Arnoweg) steil aufwärts zur Krukeckscharte (2.303 m) Bei blauem Himmel bietet sich ein traumhaftes Panorama mit dem Dachstein als Hintergrund. Über Blockstufen und Schneefelder weiter zur Rotmandlspitze (2.453 m) Nach einer kurzen Rast steigen wir ab zu den Giglachseen, vorbei an verfallenen Kanppenhäusern. Der Giglachsee lädt ein zu einem Bad, aber nach einer Probe der Wassertemperatur verzichten wir auf unser Vorhaben. Wir genießen eine Pause am Ufer des unteren Giglachsees und nehmen dann den Weg Nr. 776 zum Duisitzkarsee. Unterhalb der Murspitzen vorbei, öffnet sich an der Murspitzscharte der Tiefblick zum Duisitzkarsee und zur gleichnamigen Hütte. Der Durst treibt uns abwärts. Nach 2 1/2 Std. erreichen wir die Hütte und genießen vor dem weiteren Abstieg ein kühles Bier.
Krukeckscharte (2.303 m)
Ein heranziehendes Gewitter lässt unsere Schritte schneller und größer werden. Noch bevor der große Regen einsetzt, sitzen wir im Auto, welch ein Timing.