Posts mit dem Label oö. Voralpen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label oö. Voralpen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 28. November 2020

Zwei Gipfel - Drei Namen

Gipfelziel: Mittagstein (Rauhkogel; 1.242 m); Hochsalm (1.405 m)
Höhenmeter im Auf/Abstieg: 980 Hm
Gehzeiten: Parkplatz - Mittagstein (1,5 Std.); Mittagstein - Hochsalm (1,5 Std.); Hochsalm - Parkplatz (2 Std.)
Distanz: 10 km
Einkehrmöglichkeit: keine; 
Ausgangspunkt:
In Steinbach am Ziehberg auf asphaltierter Straße in den Spießergraben; bis zum Ende der Asphaltstraße; kleiner Parkplatz, möglicherweise in der Hochsaison bald ausgelastet; alternativ kann auch im Zentrum von Steinbach bei der Volksschule geparkt werden; ca. 20 Minuten zusätzlicher Zeitaufwand;

Tourbericht:
Wen es heute nicht in die Berge zieht, der ist selber schuld. Der Nebel hat das Donautal fest im Griff, ab etwa 800 m scheint die Sonne vom wolkenlosen Himmel.  Ich suche nach einem geeigneten Ziel für eine herbstliche Wanderung und stoße auf den Mittagstein oder Rauhkogel. Ausgangspunkt ist Steinbach am Ziehberg, das mit seinen 550 m noch in der Nebelzone liegt, aber etwas Blau schimmert bereits während der Anfahrt durch. 

Nebelmeer - Richtung Kremstal

Der Parkplatz liegt am Ende der asphaltierten Güterweges "Ottenau", der direkt im Ortszentrum abzweigt. Über einen breiten Waldweg durch Lärchen- und Buchenwälder erreiche ich die erste Abzweigung. Beide Wege führen auf den Mittagstein. Da ich aber eine Überschreitung zum Hochsalm plane, nehme ich den linken Steig über das "Gschlachtl". Bei etwa 1.000 m passiere ich die "Gschlachtl Jagdhütte" und kurz darauf bricht die Sonne durch die Nebelwand. Am Kamm treffe ich dann auf den Weg zum Pfannstein, rechts führt der Steig weiter zum Mittagstein.
Mittagstein - 1.242 m

Vor dem Gipfel ist noch eine kleine Steilstufe zu überwinden und dann stehe ich nach 1,5 Std. am vorläufigen Ziel des heutigen Tages. Die Fernsicht ist traumhaft, unter mir das Nebelmeer im Alpenvorland. Da es erst später Vormittag ist, beschließe ich die Überschreitung zum Hochsalm. Ich steige ab über die Waldkapelle "Zimmerter Brunnen". Die Kapelle wurde aus Dankbarkeit über den glücklichen Ausgang einer Auseinandersetzung zwischen 2 Jägern und 3 Wilderern errichtet. Ich verweile kurz vor der Andachtsstätte und gehe weiter auf dem Kammweg Richtung Hochsalm.
Waldkapelle "Zimmerter Brunnen"

Teilweise liegt bereits Schnee auf dem Steig, auch einige vereiste Stellen sind zu überwinden. 
Nach 1,5 Std. gerechnet vom Mittagstein erreich ich mein zweites Tagesziel, den Hochsalm (1.405 m).
Hier lege ich eine längere Rast ein, denn die wärmende Sonne verlockt einfach zum Verweilen. Den Abstieg nehme ich über den Aufstiegsweg.
Blick vom Hochsalm zum Traunstein

Historischer Grenzstein am Hochsalm

Bei der Waldkapelle zweigt der Steig ab und führt hinunter zum Parkplatz. Auf halbem Weg passiere ich die "Wolfswiese", ein Hochmoor, das aus einem verlandeten See entstanden ist. Es soll einige botanische Kostbarkeiten aufweisen. .
Kurz darauf treffe ich wieder auf die Wegkreuzung vom Vormittag und schließlich beende ich meine Rundtour am Parkplatz des Ausgangspunktes.   

persönl. Einschätzung:
einfache Waldwanderung mit herrlichem Ausblick ins Tote Gebirge, auch für Familien geeignet; Aufstieg über "Zimmerter Brunnen" ist zu empfehlen; Schwindelfreiheit und Trittsicherheit beim Übergang vom Mittagstein zum Hochsalm wichtig;
falls der Parkplatz am Ende der asphaltierten Straße belegt ist, sollte man das Auto bei der Volksschule parken;

Linkliste:
Hochsalm im Mai 2014
Die Tour bei "Bergwelten"
Die Tour bei "Bergfex"

Donnerstag, 22. Oktober 2020

Rund um den Traunstein

Gipfelziel: Katzenstein (1.375 m)
Höhenmeter im Auf/Abstieg: 624 m/1.180 m
Gehzeiten: Bergstation Grünberg Seilbahn - Katzenstein (2:30 Std.); Katzenstein - Mairalm (1:30 Std); Mairalm - Miesweg - Traunsteinparkplatz (1:30 Std.)
Wegstrecke: 13 km
Wer war mit: Naturfreunde Aschach Tour (12 Teilnehmer)
Einkehrmöglichkeit: Ramsaualm am Laudachsee; Mairalm;
Ausgangspunkt:
A1 von Wels kommend; Abfahrt "Laakirchen West"; auf der B144 nach Gmunden; Parkplatz zur Grünbergseilbahn (Tagesgebühr € 5,00)

Tourbericht:
Mit der ersten Seilbahn "schweben" wir um 9:00 Uhr auf den Grünberg. Nach wenigen Höhenmetern tauchen wir aus dem Nebelmeer ein in einen strahlend blauen Himmel. Es ist sehr warm, vielleicht sogar etwas zu warm für die Jahreszeit.
Von der Bergstation auf dem Forstweg zum Laudachsee. Ein Teil der Gruppe ist bereits voraus, wir die Schlussgruppe (Hans, Britta, Jasmin und ich) gönnen uns aber eine kleine Stärkung auf der Terrasse der Ramsaualm.


Entlang des Laudachsees führt der Forstweg weiter und mündet schließlich in den "Gassner Steig" (A/B). Über Leitern und einige seilversicherte Stellen geht es steil hinauf zu "Hohen Scharte". Dort treffen wir auch wieder auf den Rest der Gruppe. Gemeinsam steigen wir dann auf zum Katzenstein.
Im oberen Bereich helfen Seilsicherungen über etwas schwierigere Stellen hinweg.

Wir passieren das "Katzsteinfenster", von dem wir den herrlichen Tiefblick zum Laudachsee genießen. Nach 2,5 Stunden stehen wir am Gipfel, eine herrliche Rundumsicht erwartet uns. Nach einer ausgedehnten Gipfelrast nehmen wir den Abstieg bis zur "Hohen Scharte" entlang des Aufstiegsweges. 

Wir wollen den Traunstein umrunden und steigen daher ab zur "Moar Alm". Die Alm ist noch bewirtschaftet und daher wollen wir den Abschluss der Tour noch etwas "begießen". Es gibt herrlichen "Schilcher Sturm". 

Der Rückweg über die Forststraße hinunter zur Lainaubachbrücke zieht sich noch etwas. Da der "Ostuferweg" seit kurzem nach einer eingehenden Sanierung wieder begehbar ist, nehmen wir natürlich diesen schönen Steig statt der doch etwas eintönigen "Karbach Forststraße".
Am Traunsteinparkplatz beschießen wir diese herrliche Runde. Das "Traunseetaxi" wartet bereits und bringt uns zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz an der Grünbergseilbahn.

Persönl. Einschätzung:
einfache Wanderung; im Aufstieg zur "Hohen Scharte" und zum "Katzenstein" ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit wichtig; einige Stellen mit Seilsicherungen;

Meine Linkliste:
Die Tour bei "Bergwelten"
Das Traunseetaxi

Mittwoch, 27. Mai 2020

Überschreitung Zwillingskogel - Durchgang - Hauergraben

Gipfelziel: Zwillingskogel (1.405 m)
Höhenmeter im Auf/Abstieg: 980 Hm
Länge: 15 km
Gehzeiten: Parkplatz - Zwillingskogel (3 Std.); Abstieg nach Grünau zum Parkplatz (2:50 Std.)
Wer war mit: Naturfreunde Aschehach Tour (13 Teilnehmer)
Einkehrmöglichkeit: auf der Tour keine, Gasthäuser in Grünau und Scharnstein
Ausgangspunkt: Auf der B 120 von Gmunden oder Pettenbach kommend; Abzweigung in Scharnstein nach Grünau auf der Almsee Landesstraße; Parkplatz beim Bahnhof Grünau

Tourbericht:
Unseren Rundweg starten wir am Parkplatz beim Bahnhof Grünau. Der Weg führt anfangs entlang der Bahnstrecke und zweigt nach 300 m links ab. Nach einer kurzen, aber steilen Forststraße beginnt ein gut markierter Wanderweg, der über die Südseite des Berges aufwärts führt. Der Weg ist durchgehend sehr gut markiert. Der Wegewart des AV Wels hat sich die Mühe gemacht, die Wegführung auch mit liebevollen Hinweistaferln zu versehen.

Originelle Wegweiser
Immer wieder bieten sich Ausblicke ins Salzkammergut aber auch ins Alpenvorland. Schließlich erreichen wir den Kamm und den Gipfel des Zwillingskogels. Den Aufschwung zum Gipfel kann man zum Ende auch mit einer kurzen "Kletterpartie" abkürzen.
Kurz vorm Gipfel
Von oben hat man einen herrlichen Ausblick zum Traunstein, Katzenstein, Steineck und auch weit hinein ins Salzkammergut.
Gipfelrast
Nach einer ausgedehnten Gipfelrast setzen wir unsere Kammwanderung Richtung "Durchgang" fort.
Wir passieren die Abzweigung zur Mair Alm und erreichen kurz darauf den "Durchgang", der hinunter durch den "Hauergraben" führt.
Der Weg ist auf Grund des Regens der letzten Tage etwas rutschig, einige Stellen sind seilgesichert, sodass der Abstieg keine Probleme bereitet. Schließlich mündet der Steig in eine Forststraße, die uns hinunter nach Almegg und weiter zum Ausgangspunkt am Parkplatz beim Bahnhof Grünau führt.

Steineck, Katzenstein, Traunstein
Persönl. Anmerkung:
Ausgedehnter Rundweg; die Tour kann auch umgekehrt gegangen werden; günstig wäre es ein Auto im Hauergraben abzustellen; die Tour ist auch leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu machen; mit der Almtalbahn nach Grünau; die Rückfahrt kann man von der Haltestelle "Taxenbichl" antreten; man spart sich den "Straßenhatscher" zurück zum Bahnhof Grünau.

Linkliste:
Zwillingskogel bei Bergfex
Zwillingskogel 2013

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Schoberstein von Molln aus

Gipfelziel: Schoberstein (1.285 m); Koglerstein (1.257 m)
Höhenmeter im Auf/Abstieg: 700 Hm
Gehzeiten: Oberer Parkplatz - Schoberstein Hütte (1:30 Std.) Schoberstein Hütte - Koglerstein - Parkplatz (1:30 Std.)
Länge: 9 km
Wer war mit: Alois Aichinger
Einkehrmöglichkeiten: Schoberstein Haus
Ausgangspunkt: Von der B140 nach Mollen abbiegen; Richtung Breitenau; Parkplatz neben der Straße; man kann auch den oberen Parkplatz benützen; 30 min. Gehzeit Ersparnis;

Tourbericht:
Wir starten beim oberen Parkplatz (600 m). Zahlreiche Wanderer scheinen das traumhafte Spätherbstwetter auszunützen und daher ist der Parkplatz fast ausgelastet. Einen der letzten Parkplätze haben wir gerade noch erwischt.
Anfangs führt der Weg 482 über eine Wiese, später durch den Wald. Der Weg ist teilweise noch gefroren, dort, wo die Sonne bereits reinkommt, ist der Boden aufgeweicht und ziemlich rutschig. Wir queren mehrere Male die Forststraße und nach 1,5 Std. stehen wir am Schobersteingipfel.
Der Himmel über uns tiefblau, das Panorama überwältigend, die Nebelsuppe in den Niederungen triste.
Schoberstein - 1.285 m
Wir gönnen uns eine Pause in einem windstillen Eck auf der  Terrasse der sanierten Schobersteinhütte. Die Sanierung und der Anbau sind wirklich gelungen.
Für den Abstieg wählen wir eine Wegvariante. Wir folgen den Markierungen hinunter nach Trattenbach. Dabei nehmen wir auch noch den Koglerstein (1.257 m) mit. Den Koglerstein ziert ein kleines Gipfelkreuz mit der Inschrift "Gipfel der Lust". Was hat sich hier abgespielt?
Koglerstein "Gipfel der Lust"
Anschließend geht es steil den "Schinder" hinunter. Der Weg liegt im Schatten, es ist eisig und äußerst rutschig. Wir hätten doch unsere Spikes mitnehmen sollen. Am Ende des Steiges treffen wir auf mehrere Forststraßen. Eine davon führt uns zurück zum Aufstiegsweg.
Ein Erlebnis jagt uns einen gehörigen Schrecken ein. Wir treffen auf einen aufsteigenden Wanderer (gehbehindert, mit einem Bein und Krücken), der einen "Pitbull" frei laufen lässt. Der Köter erblickt uns und hält mit großem Tempo auf uns zu, umkreist uns, bellt wie verrückt und versucht sogar mir mehrmals ans Bein zu fassen. Der Hundehalter schreit und versucht den Hund zurückzuholen, der aggressive Hund zeigt aber keine Anstalten. Es dauert eine Weile, bis der Hundehalter uns erreicht. Er nimmt den Hund an die Leine, entschuldigt sich mehrmals, aber uns hat das Ereignis einen ziemlichen Schrecken eingejagt.

Persönl. Anmerkung:
einfache Familienwanderung; im Spätherbst oft sehr rutschig; die Tour kann man auch als Rundtour von Trattenbach (GH Klausriegler) machen;

Linkliste:
Schoberstein und Koglerstein bei alpenvereinaktiv
Webseite des Schobersteinhauses

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Aussichtsplatz zum Toten Gebirge

Gipfelziel: Kasberg (1.747 m)
Höhenmeter im Auf/Abstieg:
Gehzeiten: Parkplatz Hochberghaus - Sepp Huber Hütte (1,5 h); Sepp Huber Hütte - Kasberggipfel (1 h)
Länge: 11 km
Wer war mit: Naturfreunde Aschach Tour (9 Teilnehmer)
Einkehrmöglichkeit: Sepp Huber Hütte am Kasberg; Hochberghaus
Ausgangspunkt: auf der A9 bis Ausfahrt Ried im Traunkreis; Wegweiser Almtal folgen; in Grünau Richtung Hochberghaus Straße; Parkplatz beim Hochberghaus (1.200 m)

Tourbericht:
Der Kasberg liegt an der Grenze der beiden oberösterreichischen Bezirke Gmunden und Kirchdorf an der Krems und wird von den Flüssen Alm, Grünaubach und Steyrling begrenzt. Der Gipfel liegt südöstlich der Sepp-Huber-Hütte, rund 250 m höher als diese. Die Gipfelregion des Kasbergs ist aus Gutensteiner Kalken aufbaut, die auf einem Sockel aus Hauptdolomit aufgesetzt sind.
Der Gipfel des Kasbergs wird aufgrund der freien Sicht in Richtung Süden als „Aussichtspodium vor dem Toten Gebirge“ bezeichnet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kasberg

Kasberg Alm
Vom Parkplatz beim Hochberghaus folgen wir dem Forstweg Richtung Kasberg. Anfangs führt der Weg Nr. 431 entlang der Schipiste, wir zweigen ab und nehmen den Weg über das Benn Nock hinauf zur Sepp Huber Hütte.
Die Einkehr in der Sepp Huber Hütte heben wir uns für den Abstieg auf. Über mehrere seilversicherte Steilstufen führt der Weg in einem weiten Bogen hinauf zum Kasberg Gipfel.
Gipfel in der Herbstsonne
Das Wetter ist traumhaft und verwöhnt uns mit herrlichen Blicken zum Toten Gebirge, sowie weit hinein ins Alpenvorland.
Nach einer ausgedehnten Gipfelrast steigen wir ab und lösen unser Versprechen mit der Einkehr in der Sepp Huber Hütte ein.
Auch dem Hochberghaus statten wir noch einen Besuch ab. Mit dieser Wanderung beschließen die "Aschacher Gipfelstürmer" ihre Bergsaison 2019.
"Gipfelstürmer" Gruppe

Persönl. Anmerkung:
einfache Wanderung, die durch die Auffahrt auf der Hochberghaus Mautstraße abgekürzt werden kann; bis zur Sepp Huber Hütte teilweise auf der Piste bzw. auf markierten Steigen; Aufstieg von der Sepp Huber Hütte zum Kasberg führt über einige seilversicherte Stellen; bei Nässe Vorsicht: rutschige Steine

Linkliste:
Kasberg Wanderung bei Bergfex
Kasberg Wandern bei alpenvereinaktiv
Spitzplaneck im Jänner 2019
Kasberg über Steyrer Hütte

Donnerstag, 12. September 2019

Vom Offensee zum Traunsee über die Eibenbergschneid

Gipfelziel: Eibenberg (1.598 m)
Höhenmeter im Aufstieg/Abstieg: 950/1.150 Hm
Länge: 9,8 km
Gehzeiten: Parkplatz - Hiaslalm (1 Std.); Hiaslalm - Eibenberg (1,5 Std.); Abstieg nach Rindbach (2,5 Std.)
Wer war mit: Naturfreunde Aschach Tour (12 Teilnehmer)
Einkehrmöglichkeit: Auf der Tour keine; in Rindbach (Freizeitanlage Rindbach; Gasthaus Riedler)
Ausgangspunkt: auf der B145 kurz nach Ebensee Abzweigung zum Offensee; auf Aufstiegsschild achten ("Hiasl Alm - Eibenberg"); Parkplätze (650 m) kurz nach einer Brücke;

Tourbericht:
12 Teilnehmer starten um 8:45 Uhr vom Parkplatz neben der Straße zum Offensee. Wir werden auf dieser Wanderung auch von zwei Vierbeinern (Cora und Lilly) begleitet.
Der Wettbericht hat herrliches Tourenwetter vorausgesagt, das dürfte sich aber bis ins Salzkammergut nicht herumgesprochen haben. Es ist bedeckt und zeitweise nieselt es leicht. Das Wetter sollte sich aber am Nachmittag bessern.
Unter Beobachtung
Der Steig (Weg Nr. 423) führt anfangs in zahlreichen Serpentinen im dichten Wald aufwärts. Nach einer Stunde erreichen wir die Jagdhütte Hiaslalm (1.074 m). Hier legen wir eine kurze Rast ein und genießen von der Terrasse der Hütte den Tiefblick zum Offensee.
Nach der Alm wird das Gelände etwas anspruchsvoller, stellt aber für keinen ein Problem dar. Auch unsere beiden Begleiter meistern die Felsstufen mit Bravour. Unentwegt laufen sie vor und wieder zurück, um zu schauen, ob keiner zurückbleibt.
Auf der Eibenbergschneid
Nach einer guten Stunde erreichen wir die Eibenbergschneid und hier öffnet sich der Blick hinunter zum Traunsee, nach Ebensee und unserem Ziel nach Rindbach.
Über die Eibenbergschneid führt der Kammweg (Weg Nr. 425) in einigem Auf und Ab hinüber zum Gipfel. Der Ausblick entlang des Kammweges ist traumhaft, links zu Füßen der Traunsee, rechts der Offensee.
Nach etwa 2,5 Std. erreichen wir den höchsten Punkt des Eibenberges (1.598 m). Den Gipfel ziert ein eigenartiges Gipfelkreuz. Es stellt einen zum Himmel gerichteten Pfeil auf einem gespannten Bogen dar. Im dazugehörigen Köcher befindet sich das Gipfelbuch. Das Kreuz wurde 2011 von Schülern und Lehrern der Berufsschule Attnang angefertigt und auf dem Eibenberg aufgestellt.

Gipfelkreuz am Eibenberg
"Der Eibenberg befindet sich zwischen Traunsee und dem Offensee, auf die man hinabblicken kann. Erreichbar ist er von Ebensee über die Eibenbergschneid, einem schmalen Kammbereich, der etwas Trittsicherheit erfordert. Seinen Namen erhielt er durch die zahlreich vorkommenden Eiben, früher wertvolles und begehrtes Holz. Das Holz der Eibe wurde im Mittelalter zur Herstellung von mannhohen Bögen benötigt,....."
Quelle: Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Eibenberg_(Oberösterreichische_Voralpen)

Nach einer kürzeren Gipfelrast auf Grund des frischen Windes nehmen wir den gleichen Weg entlang der Eibenbergschneid zurück, wechseln aber zum Abstieg auf den Weg Nr. 427 hinunter nach Rindbach.
Offensee - Totes Gebirge
Der Rückweg ist etwas länger und hat auch mehr Höhenmeter im Abstieg. Nach etwa 2,5 Std. erreichen wir Rindbach. Mit dem Taxi fahren die 3 Chauffeure zurück zum Ausgangspunkt, während sich der Rest der Gruppe im Buffet der Freizeitanlage Rindbach stärkt.

Persönl. Anmerkung:
Unschwierige Rundtour mit einem etwas längeren Abstieg nach Rindbach; entlang der Eibenbergschneid ist stellenweise Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Voraussetzung;

Linkliste:
Eibenberg  2012
Bergtour Eibenberg bei Tips
Freizeitanlage Rindbach am Traunsee

Donnerstag, 23. Mai 2019

2000er Runde in den oö Voralpen

Gipfelziele: Kruckenbrettl (1.020 m); Hochbuchberg (1.273 m)
Höhenmeter im Auf/Abstieg: 850 Hm
Gehzeiten: Parkplatz - Kruckenbrettl (1:40); Kruckenbrettl - Hochbuchberg (1:45); Hochbuchberg - Grünburger Hütte (0:30); Grünburger Hütte - Parkplatz (1:00)
Länge: 9,5 km
Wer war mit: Naturfreunde Aschach Tour (12 Teilnehmer und Hündin Cora)
Einkehrmöglichkeit: Grünburger Hütte
Ausgangspunkt: Parkplatz beim Bauernhof Seebacher im Rodatal (Zufahrt über Grünburg, Haunoldmühle); eingeschränkte Parkmöglichkeit

Tourbericht:
Wir starten vom Parkplatz und folgen dem asphaltierten Güterweg bis zu einer Rechtskehre (Kapelle). Hier zweigen wir links ab auf den Forstweg. Laut Karte hätte der Wanderweg Nr 38 eigentlich kurz nach dem Parkplatz beginnen sollen. Leider finden wir keinen Wegweiser oder wir haben ihn einfach übersehen.
Am Kruckenbrettl - 1.020 m
Der Forstweg führt hinauf zum "Schneeherrgott". Kurz davor zweigt der "Hubertussteig" (Weg 409) ab. Über den teilweise steilen Waldweg erreichen wir den bewaldeten Gipfel des Kruckenbrettls (1.020 m). Nach einer kurzen Pause setzen wir unsere Tour auf dem Weg 409 fort. Wir erreichen die "Messerer Gscheid", einen historischen Übergang vom Ennstal ins Steyrtal. Der Name erinnert an die Hochblüte der Sensen- und Messerschmiede, die über diesen Übergang ihre Waren transportiert haben.
"Messerer Gscheid" - Übergang vom Steyrtal ins Ennstal
Der Weiterweg führt unterhalb des Krennkogels vorbei hinauf zum Sulzboden. Hier zweigt der Steig ab zum Hochbuchberg, dem Ziel unserer heutigen Wandertour. Vom Gipfel genießen wir den Ausblick hinaus ins Alpenvorland sowie hinüber zur Kremsmauer und dem Sengsengebirge. Nach dem Gipfelfoto und dem obligaten "Gipfelschnapserl" steigen wir ab zur Grünburger Hütte. Nach einer längeren Rast auf der Terrasse der Hütte steigen wir ab zum Parkplatz.

Am Hochbuchberg - 1.273 m
Persönl. Anmerkung:
Einfache Rundtour, auch als Familienwanderung möglich, Abstieg von der Grünburger Hütte bei Nässe etwas rutschig;

Linkliste:
Grünburger Hütte
Hochbuchberg im Winter 2012
Die Tour bei "ausflugstipps" (in umgekehrter Runde)

Donnerstag, 25. April 2019

Gipfelsammlung in den oö. Voralpen

Gipfelziele: Schabenreitnerstein (1.143 m); Pfannstein (1.423 m); Rauher Kaibling (1.381 m)
Höhenmeter im Auf/Abstieg: 950 Hm
Gehzeiten: Parkplatz Gassnerkreuz - Schabenreitnerstein (1,5 h); Gradn Alm (0,45 h); Pfannstein (0,30 h); Rauher Kaibling (0,30 h); Gradn Alm - Parkplatz (1,5 h)
Wegstrecke: 9 km
Wer war mit: Naturfreunde Aschach Tour (14 Teilnehmer)
Einkehrmöglichkeit: Gradn Alm (erst ab Anfang Mai geöffnet)
Ausgangspunkt: Parkplatz an der Ziehberg Landesstraße beim Gassner Kreuz, zwischen Ottsdorf und Steinbach am Ziehberg

erstes Ziel - Schabenreitnerstein
Das herrliche Frühjahrstourenwetter nützen zahlreiche Wanderer, daher ist der Parkplatz beim "Gassner Kreuz" bereits gut ausgelastet. Trotzdem findet unsere große Gruppe noch freie Plätze.
Wir starten gegen 9:30 Uhr beim Parkplatz "Gassner Kreuz". Anfangs folgen wir der Hofzufahrt, später dem Forstweg, den wir mehrere Male abkürzen. Auf etwa 1.000 m verlassen wir den Weg und über einen Bergpfad erreichen wir den Schabenreitnerstein (1.143 m).
Kurz vor der Gradn Alm
Nach einer kurzen Rast und Stärkung steigen wir auf einem unmarkiertem Weg ab zur Sattelhalt (1.010 m).
Unser Vorhaben über den Herrentisch auf die Gradn Alm weiter zu gehen verwerfen wir, nachdem wir sehen, dass im "Jagasteig" hinauf zum Herrentisch noch ziemlich viel Schnee liegt. Von der Sattelhalt nehmen wir daher den Forstweg hinauf zur Gradn Alm.
Schneedruck und Wind haben hier ganze Arbeit geleistet. Zahlreiche Bäume liegen quer über die Straße. Die Versorgung der Gradn Alm wird sicherlich noch längere Zeit nicht möglich sein.
Gipfelrast Pfannstein
Nach einer kurzen Rast auf der Alm besteigen wir auf dem Weg Nr. 441 den Pfannstein. Ab der Alm liegt noch eine stellenweise geschlossene Schneedecke.
Der Ausblick vom Gipfel reicht vom Großen Priel über den Schermberg zum Rotgschirr und weiter zum Traunstein.
Den Abstieg nehmen wir auf dem gleichen Weg. Bei der Wegtafel zur Kremsmauer beschließt ein Teil unserer Gruppe noch den Rauhen Kaibling (1.381 m) zu erklimmen. Anfangs entlang des Weges zur Kremsmauer, später weglos durch den Wald auf den
Schneerose oder Christrose/Schwarze Nieswurz
Gipfel.
Nach einer ausgedehnten Jause auf der Terrasse der Gradn Alm steigen wir ab zum Parkplatz.
Wir lassen den Schabenreitnerstein diesmal aus und queren unterhalb des Gipfels hinüber zur Forststraße.

Meine Einschätzung:
leichte Saisonstarttour; lediglich im Gipfelbereich etwas steiler

Meine Linkliste:
Tour bei Alpenverein aktiv
https://www.micheldorf.at/Gradnalm

Donnerstag, 31. Januar 2019

Spitzplaneck über Schigebiet Kasberg

Im Kasberg Schigebiet sind auch Tourengeher willkommen
Gipfelziele: Benn Nock (Höhe: 1.520 m); Spitzplaneck (1.617 m)
Höhenmeter im Aufstieg: ca. 600 Hm
Gehzeit: 2,00 h
Wer war mit: Alois Aichinger
Einkehrmöglichkeit: Sepp Huber Hütte; Sonnalm bei der Bergstation
Ausgangspunkt: Parkplatz bei der Talstation der Kasbergbahnen;

Tourbericht:
Kasberg über Bennock
Die Kasbergbahnen bieten für Tourengeher mehrere Kartenvarianten an. Zusätzlich zur  Tourengehergebühr kann man auch eine oder mehrere Liftbenützungen buchen. Das mag  vielleicht ein Grund sein, warum sich das Kasberggebiet bei Tourengehern zunehmender Beliebtheit erfreut.
Wir fahren mit der Kasberggondel zur Bergstation, es folgt eine kurze Abfahrt zur Talstation der Gruppenumlaufbahn. Abseits der Piste fellen wir an und steigen entlang der Schipiste auf . Eigentlich wäre das nicht erlaubt, aber mit uns sind noch einige weitere Tourengeher unterwegs. Nach der ersten Kehre verlassen wir die gesicherte Piste und nehmen die Spur hinauf zum Bennock. Unter der Gondelbahn queren wir hinauf zum Bennock. Nach einer kurzen Abfahrt erreichen wir wieder das Schigebiet. Wir steigen entlang der Piste hinauf zur Bergstation des Ochsenbodenliftes.
Am Spitzplaneck
Nach einigem Überlegen entscheiden wir uns für die Tour auf den Kasberg. Nach einer ausgesetzten Querung erreichen wir eine Einsattelung mit mehreren Mulden. Heftiger Wind hat sehr viel Triebschnee in den Rinnen angesammelt und so entscheiden wir uns umzukehren und setzen unsere Tour zum Spitzplaneck fort.
Kasberg - heben wir uns auf
Der Kasberg muss noch etwas warten.
In der Sepp Huber Hütte stärken wir uns, bevor wir uns an die Abfahrt machen.

Persönl. Anmerkung:
teilweise Pistentour; über den Grat zum Bennock etwas ausgesetzt; Querung zum Kasberg kann etwas heikel sein;
auf Grund der hervorragenden Schneelage wäre es 2019 auch möglich gewesen direkt von Grünau (Parkplatz beim Sportplatz) zum Hochberghaus und weiter zum Kasberg aufzusteigen.

Linkliste:
Tour bei outdooractive
Webseite der Kasbergbahnen
Webseite der Sepp Huber Hütte

Donnerstag, 31. August 2017

Über den Hernlersteig auf den Traunstein

Der Wächter über das Salzkammergut
Gipfelziel: Traunstein (1.691 m)
Höhenmeter im Auf/Abstieg: 1.200 Hm
Gehzeiten: Hernlersteig - Traunstein (3:15 Std.); Traunstein - Naturfreunde Haus (0:30 Std.); Naturfreunde Haus - Parkplatz (2:15 Std.)
Wer war mit: 10 Teilnehmer
Einkehrmöglichkeit: Gmundner Hütte (AV); Naturfreunde Haus, Mair Alm
Ausgangspunkt: Parkplatz am Ende der Traunsee Ostufer Straße;

Tourbericht:
Unsere Gruppe startet um 7:30 Uhr beim Einstieg zum Hernlersteig. Wir sind 10 "Traunsteingeher", davon ist es für 5 Teilnehmer die "Erstbesteigung".
Immer wieder beeindruckend - das Traunsteinkruez
Nach 3,5 Std. erreichen wir die Gmundner Hütte und genießen von der Terrasse den Blick ins Salzkammergut. Nach einer kleinen Stärkung machen wir uns auf den Weg zum Gipfel.
Josef hat für jeden von uns ein "Gipfelschnapserl" mit und wir stoßen an auf die gelungene Besteigung des Traunsteins.
Kurz vorm Ausstieg
Nach dem Gipfelfoto steigen wir ab zum Naturfreundehaus. Leider verpassen wir die Abzweigung mit der Abkürzung durch die Latschengasse (sehr verwachsen) hinunter zu unserem nächsten Ziel, dem Traunsteinhaus der Naturfreunde. Der Neubau bzw. die Sanierung des alten Hauses ist wirklich hervorragend gelungen. Auf der Sonnenterrasse fühlt man sich wie auf einem Balkon hoch über dem Salzkammergut.
AV Haus am Traunstein
Nach einer ausgedehnten Rast steigen wir über den "Mair Alm Steig" ab und vom "Kaisertisch" über den Forstweg hinaus zum Traunsee. Leider ist "Miesweg" entlang des Traunsee Ostufers noch immer gesperrt und so wandern wir auf der Forststraße durch mehrere Tunnels zurück zum Parkplatz.
Als Abschluss genießen einige noch ein Bad im Traunsee.

Meine Einschätzung:
Der Parkplatz am Ende der Traunsee Ostuferstraße ist besonders an Wochenenden sehr frequentiert. Es besteht auch die Möglichkeit den Shuttlebus von Gmunden aus zu benützen.

Linkliste:
Hier geht´s zum Fotoalbum
Traunstein am 31. Oktober 2011
Traunstein am 1. September 2009
Gmundner Hütte am Traunstein (Alpenverein)
Traunstein Hütte (Naturfreunde)
Traunstein bei bergfex.at
Traunstein bei alpenvereinaktiv.at

Freitag, 12. Juni 2015

Im Schatten des Traunsteins

Gipfelziel: Steineck (1.418 m) Trapez (1.410 m)
Höhenmeter im Auf/Abstieg: 700 Hm
Gehzeiten: Parkplatz -  Steineck (2:00 Std.); Übergang Trapez (0:15 h); Abstieg: (1:15 h);
Wetter: warm, wolkenlos
Ausgangspunkt: Von Wels kommend über A9 Abfahrt Vorchdorf, auf der B120 weiter nach Scharnstein und Gmunden. Kurz vor St. Konrad links abbiegen auf den Güterweg "Dürnberg", weiter auf dem Güterweg bis zum letzten Gehöft und auf Schotterstraße ein kurzes Stück bis zum Parkplatz.

Tourbericht:
Vom Parkplatz Dürnberg folgt man der Forststraße vorbei an einem Jagdhütterl bis zum "Kreisverkehr" in der Schrattenau (981 m). Dort findet man auch einige Wegweiser, aber keine richtige Markierung zum Steineck. Lediglich eine schon etwas mitgenommene Holztafel weist den Weg zum Steineck.
Kurz vorm Gipfel Steineck
Das Jagdhaus Schrattenau links liegen lassend auf der Forststraße weiter, zweigt nach ca. 100 m ein gut erkennbarer Steig von der Straße ab. Der Steig ist durchgehend unmarkiert, aber nicht zu verfehlen.
Man quert die Forststraße und es geht im Anschluss zügig steil bergan. Auf ca. 1.200 m erreicht man einen Grat. Nach einigen bergab Höhenmetern geht es dann durch freies Gelände (Windwurf vom Kyrill) und wieder im Wald zum Gratausstieg auf ca. 1.405 m. Kurz darauf erreicht man schon den aussichtsreichen Gipfel des Steinecks (1.418 m).
Selfie am Steineck
Nach einer kurzen Gipfelrast folge ich dem gut erkennbaren Übergang zum Trapez (1.410 m). Teilweise ist der Steig etwas ausgesetzt (Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich), auch ein paar Kletterstellen sind zu meistern.
Im Schatten des Traunsteins
Am Trapez lege ich eine längere Pause ein. Für den Abstieg nehme ich den gleichen Weg. Kurz vor dem Anstieg zum Steineck (auf ca. 1.380 m) zweigt ein Steig rechts ab. Der Weg ist nicht markiert, aber Steinmänner weisen einem die Richtung.
Schließlich erreicht man direkt das Forsthaus Schrattenau und trifft wieder auf den Forstweg, der zum Parkplatz Dürnberg bzw. zum Laudachsee führt.

Mein Eindruck:
einfache Bergwanderung, auch als Halbtagestour machbar, der Weg ist nicht besonders gut markiert, aber kaum zu verfehlen.
Eine schöne Rundtour, die man auch noch über den "Durchgang" Richtung Zwillingskogel oder über den Katzenstein zum Laudachsee erweitern könnte.

Linkliste:

Dienstag, 28. Oktober 2014

Gipfelrunde in den oö. Voralpen

Gipfelziele: Schabenreitnerstein (1.143 m) Pfannstein (1.423 m)
Höhenmeter im Aufstieg: ca. 800

Gehzeiten: Grassnerkreuz - Gradn Alm (über Schaberreiterstein): 2 Std.; Gradn Alm - Pfannstein: 30 Min.; Gradn Alm - Parkplatz Grassnerkreuz 1h 15min.
Wetter: ruhiges Herbstwetter, Nebel im Tal, Sonnenschein ab etwa 850 m
Ausgangspunkt: Vom Voralpenkreuz kommend auf der A9 bis Ausfahrt Inzersdorf; auf der B 138  durch Kirchdorf; in Micheldorf abzweigen Richtung Steinbach am Ziehberg; Parkplatz beim "Grassnerkreuz" ev. noch weiter auf dem Güterweg bis zum Schranken;

Tourbericht:
Vom Parkplatz neben der Straße folge ich dem Weg 445 (Beschilderung Gradn Alm - Schabenreitnerstein). Vom oberen Parkplatz zweigt eine Schotterstraße (Schranken) ab.Mehrmals quert man die Forststraße und gelangt zur Weggabelung (ca. 980 m) mit einer gelben Hinweistafel: "Schabenreitnerstein/Gradn Alm".
Der Nebel lichtet sich
Allmählich lichtet sich auch der Nebel und die Sonne blinzelt durch das Grau.
Nach ca. 30 Minuten erreiche ich den Schabenreitnerstein (1.143 m). Die Sonne hat sich inzwischen vollkommen durchgesetzt und ein herrlicher Herbsttag zeigt sich.
Schabenreitnerstein - 1.143 m
Der Weiterweg zur Sattelhald Jh. ist unmarkiert, kann aber nicht verfehlt werden. Gleich unterhalb des Gipfel befindet sich ein Hinweispfeil (Gradn Alm) und ein ausgetretener Pfad führt steil abwärts zur Jagdhütte Sattelhald (1.010 m).
Gradn Alm
Über die Forststraße (Weg Nr. 443) erreiche ich die Gradn Alm. Alternativ könnte man auch gleich den neben der Forststraße beginnenden "Jagasteig" zum Herrentisch und weiter zum Pfannstein nehmen. Dieser Steig ist nicht markiert, scheint aber häufig begangen zu sein.
Pfannstein - 1.423 m
Von der Gradn Alm erreiche ich in ca. 30 Minuten den Pfannstein (1.423 m). Nach einer ausgedehnten Gipfelrast bei fast sommerlichen Temperaturen steige ich auf dem gleichen Weg ab, unterbreche meine Tour aber für einen Stärkung auf der Terrasse der Gradn Alm.
An der Kreuzung Sattelhald entscheide ich mich für den Weg Nr. 445 als Abstieg und umrunde den Schabenreitnerstein.
Bald tauche ich wieder in das Nebelmeer ein. 

Mein persönl. Eindruck:
Unschwierige Bergwanderung mit herrlicher Aussicht, auch bei weniger guten Verhältnissen zu machen; die Entscheidung für eine Tour in den oö Voralpen fällt auf Grund der Schneefälle der vergangenen Tage (Schneefallgrenze 1.000 m) und auf Grund der Tatsache von 2 schrecklichen Bergunfällen (2 Tote) am Großen Pyhrgas.

Linkliste:
Hier geht´s zum Webalbum





Sonntag, 20. Juli 2014

Von der Hetzau in die Bernerau

Rundwanderung zwischen Kasberg und Totem Gebirge
Höchster Punkt: Ringsattel (800 m)
Höhenmeter im Aufstieg: ca. 500 m
Gesamtzeit: ca. 6 Std. (mit Badeaufenthalt im Großen Ödsee)
Wetter: sehr heißer Sommertag (34 Grad)
Begleiter. Teresa

Anfahrt:
Von der A9 aus Richtung Wels kommend Abfahrt Ried im Traunkreis, Richtung Almtal, durch Grünau zum Almsee, beim GH Jagersimmerl auf Forststraße (6 km) zum Almtalerhaus

Tourbeschreibung:
Vom Almtalerhaus folgen wir dem Weitwanderweg 04. Kurz nach der Abzweigung zu den Ödseen endet  der Forstweg und ein schmaler Steig führt aufwärts zum "Herrentisch" mit einem traumhaften Blick auf die Schermberg Nordwand und den Prielgrat.
Am "Herrentisch"
Vom Ringsattel an führt der Steig steil abwärts. So gut der Weg zum "Herrentisch" durch den ÖAV Wels gewartet ist, so dürftig markiert und mangelhaft ist der Steig abwärts zur Ringhütte (Jagdhütte). Anscheinend ist der Steig ab Ringsattel kaum begangen, obwohl er zum Europäischen Fernwanderweg 04 und 06 (Mariazeller Weg) zählt.
Von der Ringhütte an führt ein Forstweg bis zum Forsthaus Bernerau. Am Forsthaus Bernerau, einer ehemaligen Jausenstation, wollen wir auf einer Bank vor der Hütte kurz rasten. Ziemlich forsch macht uns der Mieter oder Bewohner darauf aufmerksam, dass dies Privatgrund sei. Etwas erstaunt machen wir uns gleich auf den Weiterweg.
Nun folgt ein unmarkierter, ehemaliger Almweg hinüber ins Zösenbachtal zum Forsthaus Finsterriegler. Gut, dass ich diesen Weg auf meinem GARMIN 60CSx zu Hause aufgezeichnet habe. So finden wir den Weg über den Sattel zwischen Hundskogel und Wändkopf. Über Stock, Stein und umgestürzte Bäume erreichen wir schließlich die Forststraße und sind dann doch ziemlich außer Atem.
Rast vor der Langscheidalm
Auf einem Forstweg, mit Blick zum Kasberg, vorbei an der Futterstelle beim Forsthaus Finsterriegler, erreichen wir schließlich die Langscheidalm (an diesem Tag nicht bewirtschaftet).
Hier halten wir eine ausgedehnte Rast. Im kühlen Wasser des Brunnens vor der Almhütte tümpeln einige Flaschen Bier, was wir leider zu spät entdecken. Eine alte Blechbüchse an der Wand des Almhauses dient als  Kassa.
Auf einem Wiesenweg überqueren wir das Almgelände und erreichen schließlich eine Forststraße. In einer scharfen Rechtskurve folgen wir einem links abzweigenden Waldweg (Stoamandl) und erreichen wieder eine Forststraße. Bei einem weiteren Stoamandl (Teresa hat dafür bessere Augen als ich) zweigen wir auf einen Waldweg ab, der schließlich zum Jagdhaus Seeleiten führt. Direkt an der Hausmauer des Jagdhauses entlang über einige Stufen setzt sich der Waldpfad fort und wir erreichen müde, aber auch erleichtert den Großen Ödsee.
Der Lohn für einen anstrengenden Rundwanderweg ist der Sprung in das kühle Nass des traumhaft gelegenen Bergsees.
Bis zum Almtalerhaus sind es dann nur noch ca. 1,3 km Fußmarsch.

Achtung:
Bis Forsthaus Bernerau gut markiert, dann unmarkiert, teils Forststraße und Waldpfade; Orientierungsvermögen und/oder GPS Gerät von Vorteil!!


Donnerstag, 22. Mai 2014

2 Gipfeltour zwischen Scharnstein und Grünau

Von Grünau auf eine 2 Gipfeltour zwischen Scharnstein und Grünau
Gipfelziele: Hochsalm (1.405 m); Windhagkogel (1.334 m)
Höhe im Aufstieg: 850 Hm
Gesamtzeit: 6:15 h
Wer war mit: (Naturfreunde Aschach Tour; 2 Teilnehmer)
Wetter: heißer Frühsommertag (ca. 30 Grad im Tal)

Weggabelung nach Steinbach
Vom Parkplatz beim Gasthof Enzenbachmühle (560 m) folgt man einer Forststraße. Nach etwa 500 m zweigt ein markierter Weg (438) ab.  Der Weg verläuft entlang eines Wasserlaufes und durch herrliche Buchenwälder. Auf ca.1.100 m kommt man an einer Jagdhütte vorbei. Kurz darauf erreicht man den Bergrücken und trifft auf den Weg 439 von Steinbach herauf. In leichtem Auf und Ab  und einer letzten Steilstufe erreichen wir nach 2:20 h den Gipfel des Hochsalm.
Windhagkogel
Nach einer ausgiebigen Pause brechen wir auf zur Überschreitung zum Windhagkogel. Der "Jagasteig" ist nicht markiert. Eine Behelfsmarkierung (rote Punkte) und einigen "Stoamandln" bereiten aber kein Problem bei der Orientierung. Im übrigen ist der Weg auch einigermaßen ausgetreten.
Auf ca. 1.100 m  dreht der Weg nach Nordwest und umgeht eine Felswand. An dieser Abzweigung weisen aber auch Steigspuren und vereinzelte "Stoamandl" den direkten Weg über eine steile Felsstufe zur Windhagkogelscharte. Dort treffen wir dann wieder auf den eigentlichen Weg. Wer nicht trittsicher und schwindelfrei ist, sollte aber diese Variante meiden und sich lieber an die Behelfsmarkierung halten.
Nach einem kurzen Abstieg trifft man auf den Steig von Grünau herauf. Wir halten uns rechts. Ein letzter Anstieg auf den Bergrücken des Windhagkogels und wir erreichen nach ca. 1:30 h den Gipfel. Während der verdienten Rast genießen wir den herrlichen Rundblick: Auf der einen Seite nach Scharnstein und ins Alpenvorland auf der anderen Seite zum noch schneebedeckten Kasberg und zu den Gipfeln des Toten Gebirges.
Überschreitung Hochsalm/Windhagkogel
Nach einer kurzen Gipfelpause steigen wir entlang des Aufstiegsweges ab. Der Weg ist umarkiert aber anscheinend stark begangen. "Stoanmandl" weisen auch hier den sicheren Abstieg ins Tal.
Vorbei an einer Jagdhütte trifft man schließlich auf ca. 700 m auf den markierten "Glöckerlweg". Von dort sind es gut 150 m hinab zum Ausgangspunkt "Enzenbachmühle".
Im kühlen Gastgarten stärken wir uns nach einer doch anstrengenden Rundtour.

Dienstag, 6. Mai 2014

Hochsalm und Windhagkogel von Scharnstein

Von Scharnstein auf den Hochsalm und Windhagkogel - Zwei Eckpfeiler zwischen Alm- und Kremstal
Höhe: Hochsalm (1.405 m); Windhagkogel (1.334 m)
Gesamtzeit: ca. 6 Std.
Gehzeit: Parkplatz Tießenbach - Hochsalm (2 Std.); Übergang zum Windhagkogel (1 1/2 Std.) Abstieg vom Windhagkogel zum Parkplatz (1 1/2 Std.)
Begleiter: solo
Wetter: vorzügliches Tourenwetter,



Selfie am Hochsalm

Vom Parkplatz im Tissenbachtal (Scharnstein) geht es entlang des vom AV Wels bestens gewarteten und mit flotten Sprüchen versehenen Weg 436 zum Hochsalm (1.405 m). Die Gehzeit ist mit 2 ½ - 3 Std. angegeben.
Vorerst geht es taleinwärts auf einer Forststraße, den Windhagkogel vor Augen, zur Routengabelung Hochsalm/ Windhagkogel (436a). Ich halte mich links auf  Nr. 436 und überquere zweimal  den Tissenbach. Nach weiteren Forststraßenquerungen  erreiche ich auf 1070 m Seehöhe die Vordere Salmhütte. Ein Brunnen spendet frisches Trinkwasser und von der Hütte hat man einen prächtigen Blick in die Nordwände des Windhagkogels.
Drei Straßenquerungen oberhalb be­findet sich eine Absprungrampe für Drachenflieger. Ein Kahlschlag zieht sich über die Westflanke hinauf bis in die Gipfelregion und mit jedem Schritt wird der Ausblick über das Almtal hinaus ins Alpenvorland frei.  
Über den Nordsattel geht es dann über den Kamm zum Hochsalm Gipfelkreuz (1405 m – 2 ¼  Std.). Ein grandioser Ausblick bietet sich vom Gipfel: Im Süden der Kasberg, Totes Gebirge und Dachstein, im Westen der Windhagkogel und dahinter Zwillingskogel, Steineck und Traunstein, im Osten der  Mittagstein, Pfannstein und Kremsmauer.
Selfie am Windhagkogel
Nach einer ausgedehnten Rast mache ich mich an die Überschreitung zum Windhagkogel. Vom Gipfel des Hochsalm folgt man einem unmarkierten, aber gut erkennbarem Steig (vereinzelt Stoamandln), genau auf den Windhagkogel zu. Der Weg führt steil abwärts in einen Sattel (1100 m) und weiter über einen Verbindungskamm (Trittsicherheit) hinüber zur Ostflanke. Hier setzt eine Behelfsmarkierung ein (rote Punkte und Pfeile. In einem weiten Bogen und über ein kurzes steiles Waldstück kommt man ganz nahe an die Felswände des Windhagkogels heran.
Die Felswände werden zur  Südseite hin absteigend umgangen, und schließlich führt ein schmaler, gut erkennbarer Steig auf den Windhagkogel (1.334 m – ab Hochsalm 1 ½ Std.).
Die Aussicht ist ähnlich der vom Hochsalm, aber durch die vorgeschobene Lage  noch beeindruckender. Der Weg 436a  führt hinab ins Tießenbachtal, zurück zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz (1 ½  Std.). 
Nach einem kurzen steilen Abstieg  folgt der Weg einem Kamm und führt durch den Wald hinab zu einer Forststraße.  Bei der Handinggrabenhütte kann man sich nochmals erfrischen,  ehe der Weg weiter durch den gleichnamigen Graben ins Tal zum Ausgangspunkt zurückführt.