Sonntag, 15. Juli 2018

Über den Dopplersteig auf den Untersberg

Gipfelziele: Geiereck (1.805 m); Salzburger Hochthron (1.853 m)
Höhenmeter im Aufstieg: 1.300 Hm
Länge: 5.5 km
Gehzeiten: Glanegg - Hochalm (3 Std.)
Einkehrmöglichkeiten: Zeppezauer Haus (AV Hütte), Hochalm am Untersberg,
Ausgangpunkt: Parkplatz in Glanegg (465 m) ist gebührenpflichtig

Tourbericht:
Der "Dopplersteig" - so wurde mir berichtet - ist bekannt wegen seiner zahlreichen Stufen, und das bestätigt sich kurz nach dem Parkplatz. 
Stufensteigen am Dopplersteig
Über mehrere ungleich hohe Stufen geht es ziemlich steil aufwärts. Anschließend führt der Weg durch den Wald entlang des Rosittenbaches immer wieder über Holztreppen und schließlich über die "Himmelsstiege" hinauf in ein freieres Feld mit der Abzweigung rechts zum Zeppezauerhaus über den Dopplersteig und links zur Toni Lenz Hütte.
Über steile Stufen, die in die senkrechte Felswand gehauen sind - Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung - erreiche ich schließlich das Taxhamer Kreuz (1.560 m)
Blick zum Zeppezauer Haus
Der restliche Weg zum Zeppezauerhaus und weiter zum Geiereck ist unproblematisch. Beim Zeppezauer Hause (gönne ich mir ein kurze Verschnaufpause, ehe ich meinen Weg fortsetze.
Nach ca. 3 Stunden habe ich mein Ziel auf der "Hochalm" erreicht.
Das Geiereck und den Salzburger Hochthron erspare ich mir heute, da ich die beiden Gipfel während meiner Besuche bei Andi auf der Hochalm schon mehrmals erwandert habe.
Den Abstieg nehme ich mit der Seilbahn.

Persönl. Anmerkungen:
anstrengende Wanderung über zahlreiche Stufen, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit im Bereich Dopplerwand erforderlich.

Linkliste:
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Salzburger Hochthron 2017
Webseite Zeppezauer Haus
Webseite Hochalm
Webseite Unterbergseilbahn






Sonntag, 8. Juli 2018

Bergtour vom Sölkpass

Drei herrliche Bergseen und zwei Gipfel als Draufgabe
Gipfelziele: Deneck (2.433 m); Schafspitz (2.307 m)
Höhenmeter im Auf/Abstieg: 950 Hm
Länge: 8 km
Gehzeiten: Kaltenbachalm - Deneck (2.30 Std.) Deneck - Kaltenbachalm (1:45 Std.)
Einkehrmöglichkeit: Kaltenbachalm, Erzherzog Johann Hütte, weitere Almen im Sölktal
Ausgangspunkt: Parkplatz an der Sölkpassstraße bei der Einfahrt zur Kaltenbachalm oder weiter bis zur Kaltenbachkehree, auch dort gibt es Parkmöglichkeiten;

Tourbericht:
Nach den verheerenden Schäden an der Straße zum Sölkpass infolge eines Hochwassers im Sommer 2017 und der damit verbundenen Straßensperre ist die Straße an diesem Wochenende zum ersten Mal wieder befahrbar. Die neu errichteten Straßenabschnitte lassen die zerstörerische Wucht der Wassermassen erahnen.
Die Kaltenbachalm
Ich parke mein Auto gegenüber der Einfahrt zur Kaltenbachalm. Der Himmel ist grau, wolkenverhangen mit einigen kleinen Sonnenfenstern. Es ist auch ziemlich frisch und entgegen der Wettervorhersage kehrt der Sommer an diesem Samstag noch nicht zurück.
Von der Kaltenbachalm führt ein markierter Steig mäßig steil hinauf zum unteren Kaltenbachsee. Von dort folge ich dem Weg entlang des Hanges zum idyllisch gelegenen mittleren Kaltenbachsee. Mehrere Steine helfen bei der Überquerung des Seeabflusses. Über eine Steilstufe erreiche ich den oberen Kaltenbachsee und in der Folge eine weite Hochfläche, die Etrachböden.
Am oberen Kaltenbachsee
Hier teilt sich der Weg einerseits mit dem markierten Steig über den Schafspitz, andrerseits mit dem unmarkierten Weg über die Etrachböden. Ich beschließe den Weg aufwärts über die mäßig steilen Etrachböden zu nehmen. Der Gipfelaufbau ist bereits zu sehen. Im Schlussteil stellt sich die Südostflanke noch einmal ziemlich auf, der Vorgipfel wird südwestseitig über eine Steilrinne umgangen und kurz darauf stehe ich auf dem Gipfel.des Denecks (2.433 m).

Kühle Witterung am Deneck
Es ist ziemlich frisch und ich bin froh, entsprechende Kleidung eingepackt zu haben. Nach einer längeren Rast steige ich hinab in die Einsattelung zwischen Schafspitz und Deneck. Hier teilt sich der Weg und ich nehme nun den Steig über den Schafspitz hinunter zum oberen Kaltenbachsee, wo sich die Wege wieder vereinen.
Der Abstieg führt mich hinunter vorbei an den beiden Seen zur Kaltenbachalm. Eine Einkehr  in der Alm ist natürlich zwingend notwendig. Außerdem kann man hier gschmackige Almprodukte kaufen.

Unterer und mittlerer Kaltenbachsee
Persönl. Anmerkungen:
herrliche Tour vorbei an drei Gebirgsseen, den Kaltenbachseen; im Aufstieg rate ich den unmarkierten, aber ausgetretenen Steig über die Etrachböden zu nehmen; im Abstieg den Weg über den Grat mit dem Schafspitz

Linkliste:
Hier geht´s zur Fotogalerie
Deneck bei Bergfex
Deneck bei Alpintouren
Webseite Kaltenbachalm
Erzherzog Johann Hütte (Gasthof an der Sölkpassstraße)

Donnerstag, 21. Juni 2018

3 Gipfel Tour im Talschluss von Hintersee

Gipfelziele: Gennerhorn (1.735 m), Gruberhorn (1.732 m), Regenspitz (1.675 m)
Höhenmeter im Auf/Abstieg: 1.230 Hm
Länge: 12,7 km
Gehzeiten: Gesamtgehzeit (ohne Pausen) 6 Std.
Parkplatz Lämmerbach - Genneralm (1:15 h) Genneralm - Gennerhorn (1:15 h) Gennerhorn - Gruberhorn (1:00 h) Gruberhorn - Regenspitz (0:40 h) Regenspitz - Gruberalm (1:30 h) Gruberalm - Parkplatz (0:30 h)
Wer war mit: Naturfreunde Aschach Tour mit 7 Teilnehmern
Einkehrmöglichkeit: Hütten auf der Genneralm, Feichtensteinalm, Hütten auf der Gruberalm (Hinterleit´n Hütte)
Ausgangspunkt: Parkplatz Lämmerbach im Talschluss von Hintersee

Tourbericht:
Wir starten gegen 9:00 Uhr vom Parkplatz Lämmerbach im Talschluss von Hintersee. Anfangs führt uns der Weg über die Forststraße mit einigen Abkürzungen auf die Genneralm. Von der Posch´n
Posch´n Alm mit Gennerhorn
Hütte auf der Genneralm genießen wir den Blick auf unser erstes Tagesziel das Gennerhorn. Nach einer kurzen Rast auf der gemütlichen Hütte beginnen wir den Anstieg über den steilen Osthang. Da der Hang zur Gänze in der prallen Vormittagssonne liegt, verlangt er uns doch etwas Kondition und Ausdauer ab. Doch nach gut einer Stunde genießen wir den herrlichen Rundumblick vom Gipfel. Vom Gipfel aus können wir auch bereits unseren weiteren Rundweg einsehen. Mit einem Gipfeltrunk von Sepp schließen wir unsere Rast ab.
Unsere Runde in der Osterhorngruppe
Vom Gipfel steigen wir steil hinab in den Gennersattel und dann wieder ca. 200 Hm auf zum Gruberhorn, dem zweiten Gipfel unserer Tour. Nach dem Gipfelfoto und einer kurzen Rast führt der Steig über einen leicht ausgesetzten Grat hinüber zum Regenspitz. Hier ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefordert. Durch Latschengestrüpp und über teilweise hohe Steinstufen erreichen wir unser drittes Tagesziel, den Regenspitz.
Vom Regenspitz führt der Weg hinunter zur Feichtensteinalm. Der bis jetzt strahlend blaue Himmel hat sich in der Zwischenzeit mit dunklen Gewitterwolken gefüllt. Das angekündigte Gewitter scheint uns einzuholen und so beschließen wir eine Abkürzung durch den Wald zu nehmen. Über teilweise alte Almwege und über steile Waldhänge treffen wir schließlich wieder auf den markierten Wanderweg.
Hier warten wir das heftige Gewitter ab
Der "Abschneider" (sollte hier eigentlich nicht erwähnt werden) hat sich gelohnt, denn kaum sitzen wir vor der gemütliche Hinterleit´n Hütte entlädt sich ein heftiges Gewitter. Wir warten den Gewitterregen bei einer köstlichen Almjause ab und machen uns dann auf den Abstieg zum Parkplatz.

Persönl. Anmerkungen:
Anspruchsvolle Tour auf Grund der Länge; der Anstieg auf das Gennerhorn ist über den Osthang zu empfehlen; der Einstieg zum Osthang zweigt kurz nach dem "Normalweg" ab; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich im Übergang vom Gruberhorn zum Regenspitz; gemütliche Einkehr auf den Almen der Genneralm, Feichtensteinalm und Gruberalm;

Linkliste:
Hier geht´s zur Fotogalerie
Die Tour bei Outdooractive
Posch´n Hütte auf der Genneralm
Hütten auf der Feichtensteinalm