Donnerstag, 19. Juli 2018

Über den Südostgrat aufs Warscheneck

Gipfelziele: Warscheneck (2.388 m)
Höhenmeter im Auf/Abstieg: 1.100 Hm
Länge: 11,5 km
Gehzeiten: Bergstation Standseilbahn - Bergstation Frauenkar (1,5 Std.); Südostgrat - Gipfel Warscheneck (2 Std.) Warscheneck - Wurzeralm (2,5 Std.)
Wer war mit: Naturfreunde Aschach Tour mit 7 Teilnehmern
Einkehrmöglichkeiten: Gasthöfe auf der Wurzeralm
Ausgangspunkt: Parkplatz an der Talstation zur Wurzeralm

Tourbericht:
Wir fahren mit der 1. Bahn um 8:30 Uhr zur Wurzeralm. Mit Hilfe des Frauenkarsesselliftes könnte man die Tour um 1,5 Std. abkürzen. Leider ist der Lift nur am Mittwoch in Betrieb und so machen
wir uns an den Aufstieg entlang der Schitrasse zur Bergstation des Frauenkarliftes.
Im Frauenkar mit Blick auf den Südostgrat
Hier beginnt der Aufstieg zum Wiederlechnerstein (2.107 m) von dem aus man den gesamten Aufstieg über den Südost Grat einsehen kann. Es geht noch leicht bergab in eine Senke und schließlich gelangen wir zum Einstieg in den versicherten Felsgrat. Trittstifte, Klammer und mehrere Seilversicherungen erleichtern den Aufstieg über den Grat. Mein Angebot, Ängstliche ans Seil zu nehmen, wird dankend abgelehnt. Alle sind ja bereits geübte Berggeher, und so wird der Aufstieg über die kompakten Felsstufen zum Vergnügen. Nach etwa 4 Stunden - gerechnet ab der Bergstation der Standseilbahn - stehen alle glücklich am Gipfel des Warscheneck.

Warscheneck - 2.388 m
Am Gipfel ist es windig, und so suchen wir uns im Windschatten ein ruhiges Plätzchen und genießen den herrlichen Ausblick in die Bergwelt ringsum.
Im Abstieg
Für den Abstieg nehmen wir den Normalweg, der über eine steilere Passage vorbei am "Toten Mann" über die Speikwiese hinunter zum Brunnsteiner See führt. Leider haben wir uns am Gipfel etwas zu lange verweilt, und so bleibt keine Zeit mehr ein Bad im einladenden See zu genießen. Die letzte Bahn fährt um 16:30 Uhr, und wir wollen uns den Abstieg über die Standseilbahntrasse ersparen.

Persönl. Anmerkungen:
lange, aber eindrucksvolle Bergtour über den gut gesicherten Südost Grat; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung; bei Nässe und unsicheren Wetterverhältnissen ist von einer Begehung abzuraten; mit Kindern machbar, aber Sicherungsseil notwendig; 
1. Auffahrt der Wurzeralmstandseilbahn um 8:30 Uhr; Frauenkarseilbahn nur am Mittwoch in Betrieb (Stand 2018)

Linkliste:
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Warscheneck bei Bergwelten

Sonntag, 15. Juli 2018

Über den Dopplersteig auf den Untersberg

Gipfelziele: Geiereck (1.805 m); Salzburger Hochthron (1.853 m)
Höhenmeter im Aufstieg: 1.300 Hm
Länge: 5.5 km
Gehzeiten: Glanegg - Hochalm (3 Std.)
Einkehrmöglichkeiten: Zeppezauer Haus (AV Hütte), Hochalm am Untersberg,
Ausgangpunkt: Parkplatz in Glanegg (465 m) ist gebührenpflichtig

Tourbericht:
Der "Dopplersteig" - so wurde mir berichtet - ist bekannt wegen seiner zahlreichen Stufen, und das bestätigt sich kurz nach dem Parkplatz. 
Stufensteigen am Dopplersteig
Über mehrere ungleich hohe Stufen geht es ziemlich steil aufwärts. Anschließend führt der Weg durch den Wald entlang des Rosittenbaches immer wieder über Holztreppen und schließlich über die "Himmelsstiege" hinauf in ein freieres Feld mit der Abzweigung rechts zum Zeppezauerhaus über den Dopplersteig und links zur Toni Lenz Hütte.
Über steile Stufen, die in die senkrechte Felswand gehauen sind - Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung - erreiche ich schließlich das Taxhamer Kreuz (1.560 m)
Blick zum Zeppezauer Haus
Der restliche Weg zum Zeppezauerhaus und weiter zum Geiereck ist unproblematisch. Beim Zeppezauer Hause (gönne ich mir ein kurze Verschnaufpause, ehe ich meinen Weg fortsetze.
Nach ca. 3 Stunden habe ich mein Ziel auf der "Hochalm" erreicht.
Das Geiereck und den Salzburger Hochthron erspare ich mir heute, da ich die beiden Gipfel während meiner Besuche bei Andi auf der Hochalm schon mehrmals erwandert habe.
Den Abstieg nehme ich mit der Seilbahn.

Persönl. Anmerkungen:
anstrengende Wanderung über zahlreiche Stufen, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit im Bereich Dopplerwand erforderlich.

Linkliste:
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Salzburger Hochthron 2017
Webseite Zeppezauer Haus
Webseite Hochalm
Webseite Unterbergseilbahn






Sonntag, 8. Juli 2018

Bergtour vom Sölkpass

Drei herrliche Bergseen und zwei Gipfel als Draufgabe
Gipfelziele: Deneck (2.433 m); Schafspitz (2.307 m)
Höhenmeter im Auf/Abstieg: 950 Hm
Länge: 8 km
Gehzeiten: Kaltenbachalm - Deneck (2.30 Std.) Deneck - Kaltenbachalm (1:45 Std.)
Einkehrmöglichkeit: Kaltenbachalm, Erzherzog Johann Hütte, weitere Almen im Sölktal
Ausgangspunkt: Parkplatz an der Sölkpassstraße bei der Einfahrt zur Kaltenbachalm oder weiter bis zur Kaltenbachkehree, auch dort gibt es Parkmöglichkeiten;

Tourbericht:
Nach den verheerenden Schäden an der Straße zum Sölkpass infolge eines Hochwassers im Sommer 2017 und der damit verbundenen Straßensperre ist die Straße an diesem Wochenende zum ersten Mal wieder befahrbar. Die neu errichteten Straßenabschnitte lassen die zerstörerische Wucht der Wassermassen erahnen.
Die Kaltenbachalm
Ich parke mein Auto gegenüber der Einfahrt zur Kaltenbachalm. Der Himmel ist grau, wolkenverhangen mit einigen kleinen Sonnenfenstern. Es ist auch ziemlich frisch und entgegen der Wettervorhersage kehrt der Sommer an diesem Samstag noch nicht zurück.
Von der Kaltenbachalm führt ein markierter Steig mäßig steil hinauf zum unteren Kaltenbachsee. Von dort folge ich dem Weg entlang des Hanges zum idyllisch gelegenen mittleren Kaltenbachsee. Mehrere Steine helfen bei der Überquerung des Seeabflusses. Über eine Steilstufe erreiche ich den oberen Kaltenbachsee und in der Folge eine weite Hochfläche, die Etrachböden.
Am oberen Kaltenbachsee
Hier teilt sich der Weg einerseits mit dem markierten Steig über den Schafspitz, andrerseits mit dem unmarkierten Weg über die Etrachböden. Ich beschließe den Weg aufwärts über die mäßig steilen Etrachböden zu nehmen. Der Gipfelaufbau ist bereits zu sehen. Im Schlussteil stellt sich die Südostflanke noch einmal ziemlich auf, der Vorgipfel wird südwestseitig über eine Steilrinne umgangen und kurz darauf stehe ich auf dem Gipfel.des Denecks (2.433 m).

Kühle Witterung am Deneck
Es ist ziemlich frisch und ich bin froh, entsprechende Kleidung eingepackt zu haben. Nach einer längeren Rast steige ich hinab in die Einsattelung zwischen Schafspitz und Deneck. Hier teilt sich der Weg und ich nehme nun den Steig über den Schafspitz hinunter zum oberen Kaltenbachsee, wo sich die Wege wieder vereinen.
Der Abstieg führt mich hinunter vorbei an den beiden Seen zur Kaltenbachalm. Eine Einkehr  in der Alm ist natürlich zwingend notwendig. Außerdem kann man hier gschmackige Almprodukte kaufen.

Unterer und mittlerer Kaltenbachsee
Persönl. Anmerkungen:
herrliche Tour vorbei an drei Gebirgsseen, den Kaltenbachseen; im Aufstieg rate ich den unmarkierten, aber ausgetretenen Steig über die Etrachböden zu nehmen; im Abstieg den Weg über den Grat mit dem Schafspitz

Linkliste:
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Deneck bei Bergfex
Deneck bei Alpintouren
Webseite Kaltenbachalm
Erzherzog Johann Hütte (Gasthof an der Sölkpassstraße)