Freitag, 20. April 2018

Tourengebiet Rudolfshütte

20. April - 22. April 2018
Saisonabschluss in der Granatspitzgruppe
Gipfelziele: Hohe Fürlegg (2.943 m); Stubacher Sonnblick  (3.088 m)
Gehzeiten: jeweils 3 Std. (Ausgangspunkt Rudolfshütte)
Höhenmeter: ca. 800 Hm (mit Gegenanstieg zur Rudolfshütte)
Wer war mit: Eine Veranstaltung von "Schitourenwinter" (Bergführer Georg und 4 Teilnehmer)
Anfahrt: Von Mittersill oder Zell am See kommend in Uttendorf (Kreisverkehr) abbiegen ins Stubachtal. Ca. 17 km lange Bergstraße zum Enzingerboden (Talstation der Seilbahn zur Rudolfshütte)
Ausgangspunkt: Berghotel Rudolfshütte (2.315 m; bewirtschaftet von Weihnachten bis Ende April und von Mitte Juni bis Anfang Oktober)

Samstag, 21. April 2018: Hohe Fürlegg (2.943 m)
Wir starten um 7:00 Uhr vom Berghotel. Wir wollen zu Mittag wieder zurück sein, denn für Nachmittag ist Lawinenwarnstufe  "erheblich"  vorhergesagt. Zahlreiche Gruppen sind mit uns gestartet.
Wir fahren entlang der Piste ab zum südlichen Ufer des Stausees. Hier fellen wir an und steigen in einem weiten Rechts-Linksbogen auf in eine weite Mulde. Der Aufstieg führt teilweise entlang des Sommerweges vorbei an einem Niederschlagsmesser (Ombrometer). Hier teilt sich unsere Spur. Zur Hohen Fürlegg könnte man auch der linken Spur Richtung Sonnblickkees folgen, wir halten uns aber rechts in nordwestlicher Richtung und queren oberhalb des Schafkogelsees. Über einen sehr steilen kräfteraubenden Hang erreichen wir den Anstieg zum Fürlegg Südgipfel (2.943 m).
Ein kleines Gipfelkreuz ziert den Südgipfel. Wir sind fast alleine auf dem Gipfel, während auf dem Stubacher Sonnblick sich die "Massen" drängen.
Eine kluge Entscheidung unseres Bergführers, dass wir uns den Sonnblick für Sonntag aufheben. Da am 22. April Landtagswahlen in Salzburg sind, ist der Andrang vielleicht nicht gar so hoch.. 
Nach einer kurzen Rast fahren wir entlang der Aufstiegspur ab. Im oberen Teil gibt es herrlichen Firn, Richtung Stausee wird es etwas stumpf.
Gegen 11:30 Uhr sind wir zurück am Weißsee. Unser Bergführer Georg motiviert uns noch für eine interessante LVS Schulung.
Nach dem kurzen Anstieg zur Hotel Rudolfshütte, lassen wir den Tag auf der sonnigen Terrasse ausklingen.

Sonntag, 22. April 2018: Stubacher Sonnblick (3.088 m)
Wir starten wieder sehr früh. Der Aufstieg zum Sonblick gleicht bis zum Ombrometer dem gestrigen Aufstieg auf die Fürlegg. Beim Niederschlagsmesser halten wir uns jetzt aber links Richtung Sonnblickkees. Über den breiten Sonnblickkees erreichen wir den Gipfelhang des Stubacher Sonnblicks. 50 m unterhalb des Gipfels richten wir das Schidepot ein und steigen zu Fuß die letzten steilen Höhenmeter auf.
Auch heute ist ziemlicher Betrieb, aber der breite Gipfelaufbau verträgt schon mehrere Gruppen. Nach dem obligaten Gipfelfoto steigen wir ab und fahren über den breiten Sonnblickkees ab. Traumhafter Firn lässt die Abfahrt zu einem wahren Genuss werden.
Im letzten Teil halten wir uns wieder Richtung Weißsee. Diesmal überqueren wir den See und steigen die letzten Höhenmeter auf zum Verbindungslift zur Rudolfshütte.
Nach einem Getränk auf der Terrasse fahren wir mit der Seilbahn zurück ins Tal.

Linkliste:
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Tourbeschreibung bei Almenrausch.com
Tourbeschreibung bei Tourenwelt.at
Veranstalter: Schitourenwinter
Berghotel Rudolfshütte
Weißsee Gletscherwelt

Sonntag, 25. März 2018

Vom Gullingtal auf den Hochschwung

Eine beliebte und sichere Tour aus dem Gullingtal
Gipfelziel: Hochschwung (2.196 m)
Höhenmeter im Aufstieg/Abfahrt: 1.150 Hm
Gehzeit im Aufstieg: 2:45 h
Wer war mit: Helmut Leutgeb
Einkehrmöglichkeit: Almwirt
Ausgangspunkt: Von Oppenberg ca. 5 km in den Gullinggraben; großer Parkplatz mit Orientierungstafel (1.130 m); WC Anlage; alternativ kann auch beim Almwirt geparkt werden, sofern man nach der Tour auch einkehrt. Empfehlenswert ist das Hirschgulasch.

Tourbericht:
Vom Parkplatz tragen wir die Schi ca. 300 m bis zur Auffahrt zum Almwirt. Vorbei am
Almwirtshaus führt ein breite Piste hinein in einen Graben mit einem sehr steilen Aufstieg. Hier ist es ratsam Harscheisen anzulegen. 
markierte Schiroute
Auf ca. 1.350 m erreichen wir wieder eine Forststraße. Der Aufstieg folgt jetzt dem markierten Sommerweg. Auch für die Tourengeher ist eine Markierung eingerichtet. Wir folgen der Forststraße weiter vorbei an der Abzweigung zum Seitner Zinken. Am Ende der Forststraße erreichen wir ein breites, bereits stark verspurtes Kar  und rechts hinaus den breiten und langen SO Rücken. Der führt uns hinauf zur Scharte im Verbindungskamm Schattnerzinken - Hochschwung. Vor uns und hinter uns sind kleinere und größere Gruppen unterwegs.
Kurz vorm Gipfel
Der Aufstieg über den Rücken verlangt von mir nochmals die letzten Reserven locker zu machen. Das Gipfelkreuz sieht man erst von der Scharte und nach einer kurzen Abfahrt geht es nochmals die letzten Höhenmeter hinauf zum Gipfelkreuz des Hochschwung (2.196 m).

Hochschwung - 2.196 m
Der Gipfelblick ist traumhaft: Vom Bösenstein hinüber in die Schladminger Tauern, Grimming und Dachstein reicht das Panorama.
Bevor der Gipfel von den großen nachfolgenden Gruppen gestürmt wird, machen wir uns an die Abfahrt. Die Bedingungen sind für die Jahreszeit noch grandios: Pulver im oberen Teil und Firn im unteren Drittel.
Helmut und ich begießen die Tour bei einem Einkehrschwung auf der Terrasse des Almwirtes.

Persönl. Anmerkungen
Eine einfache und auch relativ sichere Tour; einzig der steile Anstieg durch den Graben kurz nach dem Almwirt kann bei harten Bedingungen Probleme bereiten (Harscheisen von Vorteil); die Tour kann auch mit einer Überschreitung zum Sommeregg erweitert werden 

Linkliste:
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Die Tourdaten  bei bergfex.at
Die Tourdaten bei alpintouren.com
Einkehr "Almwirt"

Donnerstag, 8. März 2018

Nicht nur an einem Sonntag ein Tourgenuss - das Sonntagshorn

Gipfelziele: Sonntagshorn (1.961 m); Peitingköpfl (1.720 m)
Höhenmeter im Aufstieg/Abfahrt: 1.150 Hm
Aufstiegszeit: 2,5 Std.; Aufstieg zum Peitlingköpfl aus dem Sattel (25 Minuten)
Einkehrmöglichkeit: Hochalm
Ausgangspunkt:Startpunkt ist das Heutal oberhalb von Unken; erreichbar über eine Bergstraße, bei winterlichen Verhältnissen möglicherweise Schneeketten erforderlich;
Parkmöglichkeit beim gekennzeichneten Parkplatz P2 (gebührenpflichtig; € 5,- Bei Konsumation auf der Hochalm werden 2 Euro refundiert)

Tourbericht:
Vom Parkplatz beim Heutalbauer folge ich dem Sommerweg (Schitourengeher neben der Straße) hinein ins Angerertal, vorbei an der Reichenhaller Hütte über einen schmalen Waldweg und eine Forststraße hinauf zur Hochalm.
Hochalm mit Sonntagshorn
Mäßig ansteigend überquere ich das weitläufige Almgelände hinein in eine etwas steilere Mulde hinauf zum Sattel, von dem aus man bereits den freien Gipfelhang einsieht. 
Heftiger Wind am Sonntagshorn
Am Gipfel bläst heftiger Wind, sodass ich mich nicht lange aufhalte. Die Schneeverhältnisse im Gipfelhang sind  nicht besonders. Ich suche mir ein windstilles Plätzchen am Sattel im Übergang zum Peitlingköpfl. Nach einer ausgedehnten Jause nehme ich auch noch die paar Höhenmeter zum Peitlingköpfl mit. Und das hat sich ausgezahlt. Vom Gipfel des Peitlingköpfl hinunter zur Hochalm gibt es noch unverspurtes Gelände mit feinstem Pulver, ein Traum.
Blick zurück aufs Sonntagshorn
Zum Abschluss genieße ich noch ein kühles Weizen auf der Hochalm und eine Kaspressknödelsuppe mit 2 hausgemachten Knödeln, die meine Aufnahmefähigkeit dann doch etwas überfordern.
Über die Rodelbahn führt die Abfahrt hinab zum Parkplatz.

Persönl. Anmerkungen:
Eine einfache und auch als schneesichere Schitour aus dem Unkener Heutal mit einer vorzüglichen Einkehrmöglichkeit auf der Hochalm.
Ich empfehle den kurzen Aufstieg vom Sattel auf das Peitlingköpfl. Vom Gipfel führen traumhafte Hänge hinunter zur Hochalm.

Linkliste:
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Tourbeschreibung auf Tourentipp
Tourbeschreibung Peitlingköpfl auf Tourentipp
Tourbeschreibung bei outdooractive
Hochalm am Fuß des Sonntagshorn