Montag, 11. November 2019

Manaslu circuit

Trekking Tour um den Manaslu -  Berg der Seelen
23. Oktober - 11. November 2019
Höchster Punkt: Larky Pass (5.106 m)
Entfernung: 193 km
Höhenmeter gesamt: 9.300 Hm
Gehzeit: 60 Std.
Wer war mit: Naturfreunde Oberösterreich Tour (Tourbegleiter Doris, Hans und Patrick; 30 Teilnehmer)

Tourbericht:
Mittwoch, 23. Oktober 2019:
Flug mit Turkish Airlines von Wien nach Istanbul und weiter nach Kathmandu
Donnerstag, 24. Oktober 2019:
Aufenthalt in Kathmandu; Stadtrundgang mit Einkaufsmöglichkeiten
Freitag, 25. Oktober 2019:
Flug mit Yeti air entlang der Himalaya Gebirgskette; leider ist das Wetter nicht besonders schön; Stadtrundgang mit Besuch des Swajambunath Tempels (Affentempel) und des Durbar square (Königspalast)
Samstag, 26. Oktober 2019:
Busfahrt von Kathmandu nach Soti Khola (ca. 150 km und 9 Std. Fahrzeit); Abfahrt um 6:00 Uhr;
Sonntag, 27. Oktober 2019:
Start der Trekking Tour in Soti Khola
Tag 1: Von Soti Khola (700 m) nach Machhakhola (869 m); 14 km/600 Hm/5 Std.

Montag, 28. Oktober 2019
Tag 2: Von Machhakhola (869 m) nach Jagat (1.340 m); 20 km/1000 Hm/8 Std.

Dienstag, 29. Oktober 2019
Tag 3: Von Jagat (1.340 m) nach Deng (1.860 m); 22 km /1.200 Hm/9 Std.

Mittwoch, 30. Oktober 2019
Tag 4: Von Deng (1.860 m) nach Namrung (2.630 m); 19 km/1.350 Hm/9 Std.

Donnerstag, 31. Oktober 2019
Tag 5: Von Namrung (2.630 m) nach Sama (3.520 m); 22 km/1.350 Hm/ 9Std.
Im Birendra Tal
Freitag, 1. November 2019
Tag 6: Ruhetag in Sama (3.520 m); Wanderung ins Birendra Tal
Manaslu - 
Samstag, 2. November 2019
Tag 7: Von Samagaun (3.520 m) nach Samdo (3.875 m); 10 km/800 Hm/3,5 Std.
Sonntag, 3. November 2019
Tag 8: Von Samdo (3.875 m) nach Dharamsala (4.460 m); 7 km/700 Hm/4 Std.

Montag, 4. November 2019
Tag 9: Von Dharamsalah (4.4.60 m) über den Larke Pass (5.106 m) nach Bimthang (3.700 m)
17 km/700 Hm im Aufstieg/ca 1.500 Hm im Abstieg/10 Std.
Dienstag, 5. November 2019
Tag 10: Von Bimthang (3.700 m) nach Tilije (2.300 m); 18 km/1.400 Hm im Abstieg/9 Std.
Mittwoch, 6. November 2019
Tag 11: Von Tilije (2.300 m) nach Chamje (1.430 m); 21 km /1100 Hm im Abstieg/9 Std.
Donnerstag, 7. November 2019
Tag 12. Von Chamje (1.430 m) nach Bhulbhule (840 m); 22 km/600 Hm im Abstieg/9 Std.
Freitag, 8. November 2019
Tag 13: Busfahrt von Bhulbhule nach Bhaktapur; 9  Std.
Samstag, 9. November 2019
Rundgang in Bhakthapur
Der Bodnaat Tempel
Sonntag, 10. November 2019
Fahrt nach Bodnaat
Montag, 11. November 2019
Rückflug um 12:00 Uhr; Kathmandu - Istanbul; Istanbul - Wien; mit dem Nachtzug nach Linz; 
Flug entlang der Himalaja Gebirgskette
Dienstag, 12. November 2019
Ankunft in Linz um 1:30 Uhr

Mein Eindruck, mein Resumee:
Ich bin 2016 die Anapurna Runde gegangen. Während der Anapurna circuit von Touristen überlaufen ist, so präsentiert sich der Manaslu circuit noch natürlicher, ursprünglicher und von der Zivilisation weigehend unberührt.
Allein die Touristenzahlen sprechen für sich: So haben 2018 ca. 150.000 Touristen die Anapurna umrundet, während es auf der Manaslu Runde nur ca. 5.000 waren.
Die Manaslu Runde ist erst bis kurz nach Soti Khola von einer Straße erschlossen. Leider wird aber fleißig weitergebaut, was bedeutet, dass in absehbarer Zeit auch die Manaslu Runde von Touristen überrannt werden wird und sie damit viel von ihrem Reiz verlieren wird.
Die Manaslu Runde ist anstrengender und fordert körperlich mehr durch das viele Auf und Ab und die unzähligen Treppenstufen. Sie kann auch nur mit einem Guide begangen werden,  während man die Anapurna Runde auch alleine begehen kann.
Fazit: Ein Muss, wenn man Trekking Touren in Nepal vorhat.



Donnerstag, 17. Oktober 2019

Aussichtsplatz zum Toten Gebirge

Gipfelziel: Kasberg (1.747 m)
Höhenmeter im Auf/Abstieg:
Gehzeiten: Parkplatz Hochberghaus - Sepp Huber Hütte (1,5 h); Sepp Huber Hütte - Kasberggipfel (1 h)
Länge: 11 km
Wer war mit: Naturfreunde Aschach Tour (9 Teilnehmer)
Einkehrmöglichkeit: Sepp Huber Hütte am Kasberg; Hochberghaus
Ausgangspunkt: auf der A9 bis Ausfahrt Ried im Traunkreis; Wegweiser Almtal folgen; in Grünau Richtung Hochberghaus Straße; Parkplatz beim Hochberghaus (1.200 m)

Tourbericht:
Der Kasberg liegt an der Grenze der beiden oberösterreichischen Bezirke Gmunden und Kirchdorf an der Krems und wird von den Flüssen Alm, Grünaubach und Steyrling begrenzt. Der Gipfel liegt südöstlich der Sepp-Huber-Hütte, rund 250 m höher als diese. Die Gipfelregion des Kasbergs ist aus Gutensteiner Kalken aufbaut, die auf einem Sockel aus Hauptdolomit aufgesetzt sind.
Der Gipfel des Kasbergs wird aufgrund der freien Sicht in Richtung Süden als „Aussichtspodium vor dem Toten Gebirge“ bezeichnet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kasberg

Kasberg Alm
Vom Parkplatz beim Hochberghaus folgen wir dem Forstweg Richtung Kasberg. Anfangs führt der Weg Nr. 431 entlang der Schipiste, wir zweigen ab und nehmen den Weg über das Benn Nock hinauf zur Sepp Huber Hütte.
Die Einkehr in der Sepp Huber Hütte heben wir uns für den Abstieg auf. Über mehrere seilversicherte Steilstufen führt der Weg in einem weiten Bogen hinauf zum Kasberg Gipfel.
Gipfel in der Herbstsonne
Das Wetter ist traumhaft und verwöhnt uns mit herrlichen Blicken zum Toten Gebirge, sowie weit hinein ins Alpenvorland.
Nach einer ausgedehnten Gipfelrast steigen wir ab und lösen unser Versprechen mit der Einkehr in der Sepp Huber Hütte ein.
Auch dem Hochberghaus statten wir noch einen Besuch ab. Mit dieser Wanderung beschließen die "Aschacher Gipfelstürmer" ihre Bergsaison 2019.
"Gipfelstürmer" Gruppe

Persönl. Anmerkung:
einfache Wanderung, die durch die Auffahrt auf der Hochberghaus Mautstraße abgekürzt werden kann; bis zur Sepp Huber Hütte teilweise auf der Piste bzw. auf markierten Steigen; Aufstieg von der Sepp Huber Hütte zum Kasberg führt über einige seilversicherte Stellen; bei Nässe Vorsicht: rutschige Steine

Linkliste:
Kasberg Wanderung bei Bergfex
Kasberg Wandern bei alpenvereinaktiv
Spitzplaneck im Jänner 2019
Kasberg über Steyrer Hütte

Freitag, 11. Oktober 2019

Zwischen Angerkogel und Warscheneck

Gipfelziel: Eisernes Bergl (1.964 m)
Höhenmeter im Auf/Abstieg: ca. 1.100 Hm
Gehzeiten: Parkplatz Pyhrnpass - Hintersteiner Alm - Eisernes Bergl (3:00); Eisernes Bergl  Parkplatz Pyhrnpass
Länge: 15,8 km
Wer war mit: Alois A. und Christa B.
Einkehrmöglichkeit: keine
Ausgangspunkt: A9 bis Ausfahrt Spital am Pyhrn; auf der B138 Richtung Liezen; kurz nach der Passhöhe Pyhrnpass rechts neben der Straße Auffahrt zur Hintersteiner Alm; Fahrverbot, Parkplätze vor dem Schranken;

Tourbericht:
"Das Eiserne Bergl ist ein 1955 m ü.A. hoher Berg im Toten Gebirge, zwischen Warscheneck und Angerkogel. Der selten besuchte Wanderberg wird auch Rothenburgstallspitz oder Haidnisch Burgstall genannt. Er hat eine markant abgestutzte Form und besteht aus rötlichem Hierlatzkalk."
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Eisernes_Bergl


Das "Eiserne Bergl" vom Burgstall aus
Mein letzter Besuch auf dem Eisernen Bergl ist vielleicht schon mehr als 20 Jahre her. Damals habe ich zusammen mit weiteren Mitgliedern des AV Aschach das Gipfelkreuz gesetzt.
Diesmal nähern wir uns dem "Bergl" über die Hintersteineralm. Wir folgen dem Hintersteinerbach und halten uns dann nach links Richtung Burgstall. Wir passieren eine Jagdhütte (1.666 m), vor unser erhebt sich der Felsklotz des Eisernen Bergls.
Jagdhütte auf 1.666 m
Wir nähern uns dem Einstieg zum "Aschacher Weg" von der Südseite. Die Hinweistafel ist auch kaum zu übersehen. Dies ist kein offizieller Weg mehr, er wird vom Aschacher Alpenverein auch nicht mehr gewartet. Dementsprechend zugewachsen ist er, aber man findet den Steig sehr leicht. Teilweise gibt es leichte Kletterpartien, der Steig stellt aber keine Schwierigkeit dar. Vom Einstieg bis zum Gipfel braucht man etwa 45 Minuten.
Das "Mariandlkreuz"
Neben dem Aschacher Gipfelkreuz findet sich weiter östlich auch noch ein zweites Gipfelkreuz, das Mariandlkreuz. Woher dieser Name stammt war leider nicht nachzuvollziehen.
Den Rückweg nehmen wir entlang des Aufstiegsweges, bis zum Hintersteinerbach und weiter Richtung Hasneralm und hinunter zur Hintersteineralm.

Persönl. Anmerkung:
leichte Familientour, die auch von der Wurzeralm über die Frauenkarpiste gegangen werden kann; im Anstieg zum Eisernen Bergl ist für Kinder ein kurzes Seil zu empfehlen